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Gut Fresenhagen : Ehemaliges Rio-Reiser-Haus zwangsversteigert

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Nach dem Tod Rio Reisers hatte das Gut Fresenhagen viele Besitzer – jetzt wurde die etwas verfallene Kult-Stätte erneut versteigert. Der Zuschlag lag bei 180.000 Euro.

Niebüll/Stadum | Das ehemalige Rio-Reiser-Haus in Nordfriesland hat eine neue Besitzerin. „Das ist weg“, hieß es kurz am Freitag beim Amtsgericht Niebüll. „Der Zuschlag wurde verkündet.“ Der 1996 gestorbene Musiker Rio Reiser („König von Deutschland“) hatte sich in den 70er Jahren mit seiner Band Ton, Steine, Scherben dort zurückgezogen.

Das Gebot lag laut Gericht bei 180.000 Euro - es sei das einzige gewesen. Im April war eine Zwangsversteigerung gescheitert, weil kein Gebot abgegeben wurde. Die Frau war nach Angaben des Gerichts nun über das Internet auf das Haus aufmerksam geworden.

Das reetgedeckte Gutshaus in Fresenhagen bei Stadum hat laut Gericht einen Verkehrswert von fast 300.000 Euro. Reiser war dort auch bestattet, 2011 aber nach Berlin umgebettet worden. Nach seinem Tod war der Hof als Veranstaltungszentrum genutzt worden.

Reisers Angehörige konnten die Kosten schließlich nicht mehr tragen und mussten verkaufen. Zuletzt war dort eine Jugendhilfeeinrichtung untergebracht.

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erstellt am 17.Okt.2014 | 12:15 Uhr

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