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Charity-Gala in Niebüll : Durch die Welt für einen guten Zweck

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die dritte Charity-Gala des Round Table Südtondern führte die Gäste musikalisch in ferne Länder. Der Erlös unterstützt die Arbeit des Kreiskrankenhaus-Fördervereins.

Der Service-Club Round Table Südtondern, kurz RT 88, bat zu seiner 3. Charity-Gala in die Mensa der Friedrich-Paulsen-Schule. Auf Kommando von Lauri Balke, dem 40. Präsidenten des 1975 im damaligen Hotel Bossen gegründeten bundesweit 88. „Tischs“, bestiegen 170 erwartungsfrohe Tabler nebst Anhang ein Traumschiff, dass sie virtuell über drei Kontinente führte: vom westafrikanischen Togo in den vorderen Orient und von dort heim nach Europa, um im nordfriesischen Dagebüll festzumachen – und schließlich im küstennahen Niebüll zu feiern.

Die heute 22 Mitglieder (allesamt nach dem Reglement „U 40“ – jünger als 40 Jahre alt) hatten Gäste. Der feminine Anhang nicht mitgerechnet, waren es mit den Oldies über 40 an die 100 „Handverlesene“, die dem Service-Club die Ehre gaben und an der festlich gedeckten Tafel Platz nahmen, um sich an einem Mehrgänge-Dinner zu erfreuen. Aus Tondern war RT 94 angereist, aus Bielefeld RT 17, dazu Lions aus Südtondern und vom Kreiskrankenhaus-Förderverein (KKH) dessen Schatzmeister Werner Laabs in doppelter Funktion. Er wird für seinen Verein (der dem Klinikum Niebüll finanziell zur Seite steht) den Reinerlös der Charity-Gala entgegen nehmen. Außerdem war Laabs selbst einmal Tabler und 1977/78 sogar Tisch-Präsident.

Die Fahrt mit dem Traumschiff wurde visuell untermalt auf einer großen Leinwand mit dem Blick auf eine von der Schiffsschraube aufgewühlte See. Vor der Bühne trommelte, sang und tanzte eine Gruppe von Togolesen. Den Ausflug in den Orient untermalte die Kieler Bauchtanzgruppe Alexandra, benannt nach Alexandra Rederer. Sie ist eigentlich Angestellte bei der AOK, hat jedoch ihr „zweites Leben“ dem Bauchtanz gewidmet, den sie nicht nur perfekt, professionell und ausdrucksstark beherrscht, sondern auch lehrt – und Frauen, junge Mädchen und Kinder in dieser (die Figur fördernden) Kunst unterrichtet. Begleitet von arabischem Sound, weilte die Festgesellschaft für einige unterhaltsame Augenblicke in „Tausendundeiner Nacht“.

Fast schon zu nächtlicher Stunde, nach Vorführungen und einer Tombola, bestiegen die Tabler mit ihrem Anhang den „Nighttrain“. So heißt die Partyband, die RT 88 für den Tanz auf die Mensa-Bühne geholt hatte.

Es bleibt festzuhalten, dass auch die dritte Charity-Gala ein Erfolg war. Präsident Lauri Balke rechnet mit einem Erlös von etwa 8000 bis 10 000 Euro, die der KKH-Förderverein gut gebrauchen kann. Der Verein, dessen finanzielles Engagement für Verbesserungen in der Klinik, die Patienten und Personal zugute kommen, nähert sich der Millionengrenze. Nächstes großes Ziel, für das noch erhebliche Mittel generiert werden müssen, ist die Wiederherstellung des Bewegungsbads.

 

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erstellt am 19.Mai.2014 | 07:00 Uhr

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