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Schluss nach 68 Jahren : DRK-Ortsverein löst sich auf

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Aufgrund personeller Engpässe gehört der DRK-Ortsverein Stadum-Sprakebüll nun der Vergangenheit an.

von
erstellt am 22.Jan.2016 | 05:00 Uhr

Den DRK-Ortsverein Stadum-Sprakebüll gibt es nicht mehr. Gegründet wurde er vor 68 Jahren, nun kam das Aus. Auf der Jahresversammlung im März 2015 hatten die Vorsitzende, Annelene Thomsen und vier langjährige Beisitzerinnen des Vorstandes ihren bereits 2014 angekündigten Rücktritt aus persönlichen Gründen auch formell vollzogen. Und weil die intensive Suche nach personellem Ersatz keinen Erfolg zeigte, sollte auf der „Außerordentlichen Jahresversammlung“ am 25. November 2015 die Auflösung des Vereins erfolgen. Doch zuvor war dem amtierenden Vorstand vom DRK-Kreisverband mitgeteilt worden, dass wegen eines Formfehlers in der Einladung die Auflösung des Vereins nicht wie geplant erfolgen könne. Als neuer Termin war dann der 20. Januar 2016 festgelegt worden. Seither wurde erneut weiter nach personellem Ersatz gesucht, um den beliebten und erfolgreich agierenden Verein zu erhalten. Doch blieb auch diesem letzten Versuch der Erfolg versagt. So war dann nun auf der erneuten „Außerordentlichen Mitgliederversammlung“ bei vielen anwesenden Mitgliedern leichte Traurigkeit über die bevorstehende Auflösung zu spüren. Ein letztes Mal begrüßte die stellvertretende Vorsitzende, Annegret Lorenzen, die Mitglieder und versuchte, die Stimmung durch zügige Abhandlung der Tagesordnung zu entkrampfen. Beim TOP „Auflösung des DRK-Ortsvereins Stadum-Sprakebüll“ gab es dann bei zwei Enthaltungen zwar ein eindeutiges Votum, doch die Stimmung blieb weiterhin gedrückt. Es folgte die Verabschiedung der verbliebenen Bezirksdamen und Vorstandsmitglieder: Hildegard Fehring, Annegret Lorenzen, Anna Schmidt, Sonja Petersen und Karin Siegert. Sie wurden mit herzlichem Applaus und Geschenken bedacht.

Die Bürgermeister Werner Klingebiel und Karl-Richard Nissen überreichten ebenfalls Blumen und dankten im Namen der Einwohner der Gemeinden Stadum und Sprakebüll für die Arbeit, die über viele Jahre im Namen des Roten Kreuzes geleistet worden war. Ebenso dankte die Leiterin der Sozialstation, Friedlinde Grabert, für die gute Zusammenarbeit und wies darauf hin, dass für die Betreuung der DRK-Mitglieder die Sozialstation Karrharde/Leck Süderlügum/Neukirchen auch künftig zuständig bliebe. Christel Tüchsen überbrachte Grüße und Dank des Kreisvorstandes, und auch aus den Reihen der Mitglieder gab es viele Dankesbekundungen.

Bei der abschließenden, gemeinsamen Kaffeetafel nahmen die Mitglieder nochmals ausgiebig die Gelegenheit wahr, sich über die vielen, gemeinsam verbrachten Stunden auszutauschen.

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