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Roter Hahn in Brahmstedtlund : Dritte Stufe mit Bravour gemeistert

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

„Viel mehr geht nicht“: Die Freiwillige Feuerwehr Bramstedtlund hat die Leistungsbewertung Roter Hahn 3 bestanden.

shz.de von
erstellt am 30.Sep.2017 | 03:02 Uhr

Bramstedtlund | Bei gutem Wetter ließ Wehrführer Helge Petersen kürzlich seine Freiwillige Feuerwehr Bramstedtlund antreten. Das Ziel: Leistungsbewertung „Roter Hahn“ Stufe 3 zu meistern. 20 aktive Mitglieder stellten sich der Prüfung; auch 5 Ehrenmitglieder ließen es sich nicht nehmen, bei diesem Ereignis dabei zu sein. Als dreiköpfige Kommission waren der stellvertretenden Kreisbrandmeister Wolfgang Clasen, Heinz-Dieter Hecke und Klaus-Peter Nissen nach Bramstedtlund gekommen.

Musterung der Dienstkleidung und ein Marsch im Gleichschritt mit zwei Richtungswechseln gehörte ebenso zu den Aufgaben wie ein theoretischer Teil im Gerätehaus mit dem Sicherheitsbeauftragte Chris Hansen, Thema: Ankommen am Gerätehaus im Einsatzfall und der Weg zum Einsatzort. Ein lustiger Film nach dem Motto „so nicht “ rundete den Vortrag ab. Nachdem die Gruppe zudem feuerwehrtechnische Fragen beantwortet hatte, hieß es für die Aktiven, Einsatzkleidung anzulegen, die die Kommission ebenso unter die Lupe nahm wie die Schutzausrüstung. Ferner mussten fünf Kameraden jeweils fünf verschiedene Knoten vorführen.

Dann kam die erste Einsatzaufgabe: Es sollte eine Person mit Schlaganfall über eine Bodenluke mit einer Leiter gerettet werden. Die „betroffene Person“ in Form einer Übungspuppe wurde auf einer Schaufeltrage so gesichert, dass ein Herausfallen unmöglich war. Es galt, die Trage an einer Leiter zu befestigen und die Puppe behutsam, immer waagerecht liegend, hinunter zu lassen. Danach ging es gleich mit einer Löschübung weiter, Szenario: In einem total verrauchtem Raum eines ehemaligen landwirtschaftlichem Betriebes ist es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Eine Person wird vermisst. Die Feuerwehrleute leiteten umgehend die Personensuche unter schwerem Atemschutz sowie die Brandbekämpfung ein. Schnell war die Wasserversorgung aufgebaut. Die Atemschützer gingen vor und konnten eine Person – wieder in Form einer Übungspuppe – retten.

Das Urteil der Kommission: „Viel mehr geht nicht.“ Sehr oft gab es ein „SG“ was für „sehr Gut“ steht, aber natürlich auch hier und da Kleinigkeiten, die man hätte anders lösen können. Der Gesamteindruck der Gerätschaften und des Gebäudes waren „SG“, auch alle Unterlagen der Wehr sind laut Beurteilung in einem hervorragendem Zustand. In Richtung Bürgermeisterin Lorenzen richtete Kommissions-Mitglied Heinz-Dieter Hecke die Worte: „Sie können stolz auf Ihre Wehr sein“.

Wehrführer Helge Petersen dankte der Kommission, allen Helfern für ihre geleistete Arbeit, den Ehrenmitgliedern für das zahlreiche Erscheinen und natürlich der Truppe für das Geleistete mit den Worten „super Teamleistung“. Bürgermeisterin Rosemarie Lorenzen ergänzte, dass die gute Ausrüstung dem Feuerwehrausschuss zu verdanken sei, der immer dafür sorge, dass die Wehren im Feuerlöschverband Bramstedtlund-Ladelund-Westre hervorragend ausgerüstet sind.

Auch Amtswehrführer Oliver Jacobsen stellte heraus, dass es nicht selbstverständlich sei, sich so gut zu präsentieren. „Hierfür sind viele Stunden intensives Üben nötig.“ Auch Gemeindewehrführer Christian Sommer, der stellvertretende Gemeindewehrführer Jürgen Cordsen, der Feuerwehrausschussvorsitzende Peter Max Hansen und die Abordnung der Nachbarwehr aus Westre mit Wehrführer Martin Hansen und seinem Stellvertreter Reimer Hansen hatten es sich nicht nehmen lassen, der Prüfung als moralischer Beistand beizuwohnen.


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