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Drei Mal Gold für Beharrlichkeit und Können

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Drei junge Nordfriesen sind mit der goldenen Nospa-Jugend-Handwerks-Medaille, und zwar von der Nord Ostsee Sparkasse und der Kreishandwerkerschaft Nordfriesland-Nord in der Bildungs- und Arbeitswerkstatt Südtondern (BAW). Die Medaille ist eine Auszeichnung für Beharrlichkeit, für das hartnäckige Bemühen, das zum Ziel, zum Abschluss führt. Also nicht die Abschlussnote der Gesellenprüfung war entscheidend, sondern vor allem das persönliche Bemühen, es trotz aller Widrigkeiten zu schaffen. Bei der Wahl der Preisträger wurden alle Gesellenprüfungen im Einzugsgebiet der Kreishandwerkerschaft Nordfriesland-Nord berücksichtigt.

Die Auszeichnungen gingen in diesem Jahr an die Bäckereifachverkäuferin Tanja Bakker (1. Preis, Ausbildungsbetrieb Bäckerei Speck, Kampen), den Zimmerer Hans Martin Petersen (2. Preis, Ausbildungsbetrieb Zimmerei und Sägerei Bernd Boysen, Enge-Sande) und den Maurer Philipp Steyer (3. Preis, Ausbildungsbetrieb Höft Bau Sylt, Tinnum). Zudem gab es einen Ehrenpreis für den Straßenbauer Kodjo Kevin Amoussou-Doh (Martin Limbrecht). Die Jury mit Vertretern der Nospa, der Kreishandwerkerschaft und der Berufsschule saß stundenlang zusammen. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht. Doch alle haben während ihrer Ausbildungszeit ihr Können und ihr Engagement unter Beweis gestellt“, so Nospa-Bereichsdirektor Olaf Küter. Dem stimmte Kreishandwerksmeister Ingwer Christophersen zu: „Sowohl die jungen Menschen als auch die Betriebe, die wir auszeichnen, legten ein außer-gewöhnliches Engagement an den Tag.“

Moderator Olaf Behrmann (Kreishandwerkerschaft Nordfriesland-Nord), Berufsschullehrer und die jeweiligen Vertreter der Betriebe berichteten über den Werdegang der Auszubildenden. Alle haben einen steinigen, oft jahrelangen Weg hinter sich: Sie hatten zum Teil andere Ausbildungen begonnen, die nicht passten, mussten auch wegen fehlender Übereinstimmung den Betrieb wechseln, hatten Probleme in der Schule. Doch sie zeigten sich beseelt von dem Willen, weiterzumachen. Dabei halfen ihnen die neuen Chefs, die Lehrer und ihre Angehörigen durch Empathie und Mutmachen, aber auch Instrumente der Weiterbildung wie die Einstiegsqualifikation oder ausbildungsbegleitende Hilfen in der Schule.
Olaf Küter lobte besonders ihre „Kämpfernaturen“, die Bereitschaft Freizeit und Urlaub zum Lernen zu opfern und dankte einmal mehr den Betriebsinhabern für den zusätzlichen Einsatz.

„Sparkassen und Handwerk zeichnen sich durch ihre enge Verbundenheit mit der Region aus. Beide schaffen viele Arbeits- und Ausbildungsplätze“, betonte der Nospa-Bereichsdirektor. „Und deshalb arbeitet die Sparkasse auch eng mit dem Handwerk zusammen“, schloss Küter.






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erstellt am 19.Feb.2015 | 14:35 Uhr

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