Drei Kandidaten für zwei Wahlkreise

S.  Runge
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S. Runge

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20. September 2011, 03:59 Uhr

Nordfriesland | Seine Kandidaten für die vorgezogene Landtagswahl im Mai 2012 nominiert der SPD-Kreisverband Nordfriesland bei einer Wahlkreis-Delegiertenkonferenzen am Sonnabend (24.) in Bredstedt. Nach der Neuschneidung der Wahlkreise werden künftig nur noch zwei direkt gewählte Landtagsabgeordnete den Kreis Nordfriesland im Landtag vertreten. Für den Wahlkreis 1 (Südtondern) wird Marion Sellier, Mitglied des Landtages aus Viöl, sich zur Wiederwahl stellen. Für den Wahlkreis 2 (Husum) treten Stefan Runge aus Tönning und Hans Wolff aus Kotzenbüll an.

Dagegen wird Dr. Gitta Trauernicht nicht erneut zur Verfügung stehen. "Mit großem Bedauern haben wir die Entscheidung von Gitta Trauernicht entgegennehmen müssen, dass sie für eine weitere Wahlperiode nicht wieder zur Verfügung steht. Wir respektieren ihren Wunsch, sich künftig mehr ihrer Familie und ihren Ehrenämtern widmen zu wollen", so die SPD. Trauernicht wird als eine sehr engagierte, sozialorientierte und gradlinige Politikerin gewürdigt. In ihrer Zeit als Sozialministerin habe sie sich für die Belange derer eingesetzt, die am dringendsten Hilfe brauchten. So wurde der Kinderschutz unter ihrer Federführung in einem Gesetz festgeschrieben. Die Projekte "Kein Kind ohne Mahlzeit" und "Schutzengel" habe sie ins Leben gerufen. Zudem setzte sich Trauernicht für den Erhalt der Krankenhaus-Standorte in NF ein und "unterstützte von Beginn an den SPD-Kreisverband auf Landesebene in seiner Haltung, die letztlich zur kompletten Ablehnung von der CO2-Speicherung in der schleswig-holsteinischen SPD führte", so der Kreisvorsitzende Horst Deyerling.

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