Dit än dat : Draußen bleiben

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Heute in unser Rubrik Friesenschnack: Frierende Bahnfahrer.

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13. Oktober 2015, 09:45 Uhr

Wer ab 20 Uhr in Niebüll auf seinen Zug wartet, muss das im Bahnhofsgebäude tun – oder auf den Bahnsteigen frieren. Das ärgerte einen Leser, der in Sachen Bahn ohnehin einen völlig chaotischen Tag erlebt hatte. Schon morgens waren in Langenhorn Richtung Norden kurzfristig, ohne Information oder Bahnsteig-Durchsage an die Fahrgäste, zwei Züge sprichwörtlich aus dem Fahrplan gekippt worden. „Das passiert hier öfter“, murrten wartende Mitreisende – und mussten sich mehr als eine Stunde gedulden. Abends um 20 Uhr stand er auf dem Niebüller Bahnsteig 2 – vor dem gläsernen Wartebereich. Dessen Türen waren – kurz zuvor verriegelt worden. In Husum ist das anders. Dort ist der gläserne Wartesaal auf den Bahnsteigen zwar nicht mit einem bis 20 Uhr bemannten Infotresen ausgestattet, aber er erfüllt zumindest rund um die Uhr seinen Zweck. Die kalten Monate kommen ja erst noch.

Friesenschnack-Hotline: 04661/96971340

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