Die Ruhe während des Sturms

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Gerit Neuenschwander und Emma Bodenstedt kamen von Amrum und wollen auf Rømø seltene Muscheln suchen. Sie hoffen darauf, dass ihnen Benjamin dabei Glück bringt.
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Gerit Neuenschwander und Emma Bodenstedt kamen von Amrum und wollen auf Rømø seltene Muscheln suchen. Sie hoffen darauf, dass ihnen Benjamin dabei Glück bringt.

Das Tief Benjamin schlug bei Dagebüll harmlos auf Land: Wassersportler kamen auf ihre Kosten und Reisende auf die Inseln

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08. Januar 2019, 18:24 Uhr

Seit den frühen Morgenstunden warnte gestern der Deutsche Wetterdienst vor dem Tief Benjamin, das eine Sturmflut mit sich bringen sollte.

Während im Landesinneren tagsüber nicht viel von Benjamin zu merken war, wurde es an der Nordseeküste etwas stürmisch. Außer über nasse Füße beim Gang auf die Fähre mussten Reisende in Dagebüll aber nicht viel befürchten. Für die Mitarbeiter der Wyker Dampfschiffs-Reederei Föhr-Amrum (WDR) war gestern kein besonders ungewöhnlicher Tag. Die Fähre nach Amrum legte um 15.05 Uhr pünktlich nach Fahrplan ab und bis Redaktionsschluss lag der Pegelstand bei 7,70 Meter (normal sind 6,40 Meter). Nur die Halligen könnten nicht mehr angefahren werden, hieß es von einem WDR-Mitarbeiter vor Ort.

Neben einigen Schaulustigen, die nicht ganz auf ihre Kosten kamen, freute sich eine Gruppe umso mehr: Für Kitesurfer bot das Meer mit fünf Grad Wassertemperatur vor Dagebüll gestern Nachmittag die beste Voraussetzung, ihren Sport auszuüben. „Das bringt heute richtig viel Spaß“, sagte Markus Langenkämper aus Schafflund, der Mitglied im Sportverein Dagebüll ist und spontan einige Überstunden abbummelte, um zu kiten.

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