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Bundestagswahl 2013 : Die Prognosen kamen aus Enge-Sande und Fahretoft

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Das TSV-Jugendheim in Enge-Sande und das Gemeindehaus Hans Momsen in Fahretoft waren bei der Bundestagswahl besondere Wahllokale. Dort konnten die Wähler ihre Stimmen für des Markt- und Meinungsforschungs-Instituts Infratest Berlin abgeben.

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erstellt am 23.Sep.2013 | 07:00 Uhr

Das TSV-Jugendheim in Enge-Sande und das Gemeindehaus Hans Momsen in Fahretoft waren gestern bei der Bundestagswahl besondere Wahllokale. Nach dem Urnengang konnten die Wähler nochmals ihre Stimme abgeben – freiwillig, anonym und bei einem Korrespondenten des Markt- und Meinungsforschungs-Instituts Infratest Berlin, das von der ARD mit einer Wählerbefragung beauftragt worden war.

Das Jugendheim des SV Enge-Sande war eines von bundesweit 640 in einem komplexen Verfahren ausgewählten Wahllokalen, das Angaben für das alte und auch aktuelle Wahlergebnis liefern sollte. Die Wähler wurden unter anderem nach ihrer Wahlentscheidung, dem Alter, Geschlecht sowie soziodemographischen und wahlentscheidenden Aspekten befragt. Die Korrespondenten – im Fall Enge-Sande war es der Bredstedter Heinz-Peter Sieling, früher Fernmeldetechniker bei der Bundespost, meldeten stündlich ihre Befragungsergebnisse telefonisch der Berliner Datenzentrale. Auf der Basis der Befragungen entstand die Prognose, die die ARD gegen 18 Uhr präsentierte. Darüber hinaus musste Heinz-Peter Sieling bis zur Schließung des Wahllokals warten und danach die von den Wahlvorständen ausgezählte amtliche Stimmenverteilung nach Berlin melden. Auch diese floss dann direkt in die Hochrechnungen der ARD ein. Und diese sind bekanntlich, wie die Erfahrung lehrt, ziemlich genau.

In Enge-Sande lief die Befragung zunächst langsam an. Erste Wähler erwiderten die höflich vorgetragene Bitte mit einem strikten Nein. Später füllte sich die Pappurne der ARD. Mit gutem Beispiel ging Bürgermeister Carsten-Peter Thomsen voran, der seinen Frageboden als einer der Ersten in den Pappkarton steckte. Viele der „Freiwilligen“ hörten um 18 Uhr das Ergebnis der repräsentativen Stichprobe und konnten sagen: „Ich war auch dabei!“

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