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„Die mit dem Hut“ bescheren TSV Niebüll 6000-Euro-Spende

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Riesenerfolg und Superstimmung beim 1. Großen Benefizkonzert unter dem Motto „Am Lagerfeuer“. In einer Verkaufshalle des Friesencenters im Gewerbegebiet Ost züngelten die Flammen der Begeisterung bis an die Decke.

Diese galt der Rock-, Pop- und Partyband „Die mit dem Hut“, die sich zuvor mit zwei einmalig gelungenen Konzerten einen ersten großen Bekanntheitsgrad erspielte und nun mit einem „Drei-Punkt-null“ vor ihrer bisher größten Zuhörerkulisse noch einen draufsetzte. Benefiz für wen? Ideen- und Gastgeber Holger Schensar hat den Erlös des Konzerts der Sportjugend des Turn- und Sportvereins Rotweiß Niebüll zugedacht – als nachträgliches Gratifiz zum 125. Vereinsgeburtstag. Und mit über 600 Besuchern der Fete kam auch ein schöner Batzen Geld zusammen, den Holger Schensar mit 6000 Euro bezifferte. TSV-Chef Hans Thiesen freute sich. Logisch, weil einem Verein wie den Rotweißen jeder Euro für seine breit gefächerte Jugendarbeit willkommen ist. Der Auftritt der in Leck beheimateten Band war Programm – und ihr nach Altersgruppen „breit sortiertes“ Publikum allen Musikrichtungen gängiger U-Musik wie Pop, Rock, Folk, Schlager und alten Gassenhauern mehr als zugänglich und hip.

Zur Lokalität, in der sich die Fans wie in einer Heringstonne geradezu gemütlich drängelten, ist zu sagen, dass sie im „Center“ wegen eines Sortimentswechsels möglich wurde. Der Geschäftsführer dazu: „Warum in der temporär leer gewordenen Fläche nicht mal eine Fete feiern?“ Holger Schlensag hatte sofort den TSV Rotweiß im Visier und schichtete schnell einen virtuellen Holzscheit für’s „Lagerfeuer“ auf. Dem Sextett „derer mit dem Hut“ mag das gelegen gekommen sein, kletterte doch ihr Bekanntheitsgrad noch um etliche Striche nach oben auf der Skala. Gleichzeitig feierte die Hüte-Band um Thomas Wieder und Winfried Zastrow zusammen mit dem Friesencenter das zehnjährige Bestehen. Wer es noch nicht weiß: Die Band sah sich zunächst als eine Gruppe, die sich „just for fun“ als Straßenmusikanten zusammenfanden, bald aber bemerkten, „dass da noch mehr in uns steckt“. Getragen von der Freude am Musizieren machten sie sich auf die Tour, ihre Freude mit anderen zu Teilen. Das ist ihnen mittlerweile auch gelungen, wie an diesem denkwürdigen Februarabend an einem ungewöhnlichen Ort zu spüren war.  

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