Die Geschichte der italienischen Eismacher

„Vola, vola, vola“: Das Theater Rondine spielt in Leck.
„Vola, vola, vola“: Das Theater Rondine spielt in Leck.

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18. Juni 2018, 15:03 Uhr

Informativ, ernsthaft, aber auch humorvoll wird es am Sonntag, 24. Juni, im Leck-Huus. Dann gastiert um 19 Uhr das Theater-Duo Rondine mit seinem Stück „Vola, vola, vola“ in Leck und bringt die Geschichte der italienischen Eismacher in Deutschland – und wie sie aus den Dolomiten kamen – auf die Bühne. Einlass ist ab 18 Uhr, der Eintritt kostet acht Euro.

Es sind Fragen, die sich vor allem im Sommer stellen: Was wäre Deutschland ohne seine italienischen Eisdielen? Wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass sie da sind? Und woher kommen sie, die Gelatieri? Die meisten Eismacher-Familien stammen aus den Dolomiten. Mehr als drei Viertel aller italienischen Gründungen in Deutschland haben in drei winzigen Tälern in den italienischen Bergen ihre Wurzeln.

In einem Bilderbogen werden die Geschichten dieser außergewöhnlichen Arbeitsmigration von damals und heute auf die Bühne gebracht. Vom Aufbruch aus der Not bis hin zur Assimilation und kulturellen Konflikten.

Zwei Frauen spielen das Stück, weil sie selbst beide Kulturräume kennen und lieben: die Italienerin Barbara Fingerle kommt aus Bozen/Südtirol. Sie ist freie Schauspielerin, Clownin und Theaterpädagogin. Die andere, Daniela Friedrich, ebenfalls Theaterpädagogin und Clownin, lebte und arbeitete lange Zeit in Leck, dann in Bozen, und ist jetzt wieder in den Norden zurückgekehrt. Nun bringt sie das Stück mit.



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