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Nordfriesland Tageblatt

14. Dezember 2017 | 14:20 Uhr

Service : Die Berufswahl leichter gemacht

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Beim dritten Informationstag der Beruflichen Schule des Kreises Nordfriesland in der Niebüller Stadthalle wurden 36 Berufszweige vorgestellt. 650 Schüler nutzten das Angebot und holten sich Anregungen für die Gestaltung ihres weiteren Lebensweges.

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erstellt am 13.Sep.2013 | 06:00 Uhr

Die Berufliche Schule des Kreises Nordfriesland bat am Mittwoch zu ihrem dritten Berufsinformationstag. In das Schul- und Bildungszentrum an der Uhlebüller Straße strömten 650 Schüler der achten Jahrgangsstufe aus den Regionalschulen Niebüll und Südtondern-Nord, der Gemeinschaftsschule Leck, von der Insel Föhr und der Berufsschule aus dem Hause in die Stadthalle. Dort informierten Auszubildende und Angehörige von Ausbildungsbetrieben über insgesamt 36 Berufe. Kollegiumsmitglieder der Berufsschule stellten das Angebot der Vollzeitschulen im Hause vor und erläuterten die Bildungsgänge der Fachschulen und des Beruflichen Gymnasiums. Darüber hinaus hatten die Schüler, die nach den Sommerferien 2014 in eine Berufsausbildung gehen oder eine weiterführende Schule besuchen wollen, die Gelegenheit, Einblicke in die praktische Seite der Berufsschule Niebüll zu gewinnen und die Werkstätten zu besichtigen, wo teilweise „Unterricht live“ demonstriert wurde.

Unterstützt wurde der Gastgeber des Informationstages von der Kreishandwerkerschaft Nordfriesland-Nord, von der Agentur für Arbeit und der Industrie- und Handelskammer Flensburg. „Der Tag ist schnell sehr lebhaft angelaufen und erstaunlich lebhaft geblieben“, freute sich Oberstudiendirektor Finn Brandt, der zufriedene Firmen und Institutionen sah. Das aber war auch sein Eindruck von den Schülern, die denen, die ihnen die Welt ihres Metiers offenbarten, sprichwörtliche „Löcher in den Bauch“ fragten.

Es gab an diesem Tag Information rundum. Der Zulauf der jungen Gäste war zeitlich gut abgestimmt, „damit sie nicht alle auf einmal kamen“, sagte Brandt, der auch seine Kollegen vollauf beschäftigt sah. Schwerpunkte in den Interessen waren ad hoc nicht erkennbar. Kerrin und Vanessa, beide 15, Schülerinnen der RgS Niebüll und aus dem Jahrgang, der im nächsten Jahr „beruflich oder schulisch-weiterführend“ an der Reihe ist: „Wir haben noch keine Ahnung, was wir werden wollen oder ob und wo wir weiter zur Schule gehen.“

Doch der Tag der Berufsinfo dürfte ihnen viele Hinweise gegeben haben, wie es weitergehen könnte. Die jungen Gäste der RgS Niebüll hatten Laufzettel in den Händen und notierten Antworten auf Fragen, die sie im Unterricht formuliert hatten. Nach dem Infotag sollen die Laufzettel ausgewertet werden mit dem Ziel, dass das, was den Schülern geboten wurde, als Anregung nachhaltig weiter wirken – und in die Entscheidung für die weitere Zukunft womöglich einfließen soll.

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