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Nach Vakanz : Diakonisches Werk Südtondern unter neuer Führung

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Diplom-Volkswirtin Nicole Saballus hat ihren Dienst bereits angetreten – jetzt stellte Propst Jürgen Jessen-Thiesen stellte sie als neue Geschäftsführerin vor.

Das Diakonische Werk Südtondern steht nach anderthalbjähriger Vakanz unter neuer Leitung. Propst Jürgen Jessen-Thiesen stellte gestern als neue Geschäftsführerin die Diplom-Volkswirtin Nicole Saballus (Foto) vor, die ihren Dienst bereits angetreten hat.

Der Propst stellte die „Neue“ als eine kompetente und im sozialen Bereich erfahrene Frau vor, auf die an ihrem – zeitweise mobilen – Arbeitsplatz eine Fülle von Aufgaben zukommt. Das Diakonische Werk Südtondern, zuständig für das Festland Südtondern und die nordfriesischen Inseln, engagiert sich in mehreren Abteilungen in der Sucht-, Wohnungslosen- und ambulanten und stationären sozialraumorientierten Jugendhilfe sowie Frühen Hilfen und Familienbildung. Es unterhält Einrichtungen in Niebüll, Leck und auf den drei Inseln. Alleiniger Gesellschafter dieser Einrichtung ist der Kirchenkreis Nordfriesland. Im Rahmen seiner Aufgaben bewirtschaftet das Diakonische Werk einen Etat von 4,5 Millionen Euro. Die Gesellschaft beschäftigt 100 haupt- und 30 ehrenamtliche Mitarbeiter.

Nicole Saballus (45) wurde in Neustadt/Holstein geboren, ging in Lensahn zur Schule studierte in Hamburg Volkswirtschaft. Beruflich war sie bisher im Qualitätsmanagement von Pflegeeinrichtungen wie „Wohnen im Alter“ tätig und arbeitete in der Unternehmensberatung sowie für das Kieler Christliche Jugenddorfwerk Deutschland e.V. (CJD). Nicole Saballus ist verheiratet und Mutter von drei Töchtern. Sie wohnt seit dem Sommer in Niebüll. Sie setzt in ihrer künftigen Arbeit auf Transparenz und auf Führungsaufgaben im Team, möchte nicht nur leiten, sondern auch anleiten – und sich bemühen, Lösungen für soziale Probleme zu finden. In jungen Jahren spielte sie Volleyball. Ihre weiteste Reise führte nach Australien. Jetzt tritt sie dann und wann in die Pedalen, um ihre neue Wahlheimat kennenzulernen. Wichtigster Lesestoff bleibt vorerst noch die Fachliteratur. Zur Entspannung hört sie Musik oder absolviert Yoga-Übungen. Auch tanzt sie gerne – und will sich am 1. November auf dem Parkett der Stadthalle bei der Niebüller Tanz- und Shownacht versuchen. Propst Jessen-Thiesen: „Wir sind froh, dass sie bei uns angefangen hat.“

 

 

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erstellt am 14.Okt.2014 | 09:00 Uhr

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