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Nordfriesland Tageblatt

12. Dezember 2017 | 02:03 Uhr

Einschulung : Der zweite Schulstart ist geglückt

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Friedrich-Paulsen-Schule in Niebüll hat ihre neuen Schüler begrüßt

Feierlicher Moment am zweiten Tag des neuen Schuljahres in der Südtondernhalle: Vor der von Eltern und Großeltern vollbesetzten Tribüne begrüßte Oberstudiendirektor Manfred Wissel die Sextaner, die in sechs Klassen der Friedrich-Paulsen-Schule (FPS) aufgenommen werden. „Wir sind eine Vorzeigeschule geworden“, erklärte der Schulleiter. Die Schule sei renoviert worden, so dass Lernen in Räumen stattfinden könne, in denen man sich wohl fühlt. Die FPS sei eine offene Ganztagsschule mit einer Mensa, in der frisches Essen zubereitet wird. „Unser Schulträger, das Amt Südtondern, hat sich finanziell nicht lumpen lassen.“ Gemeinsam mit der Gemeinschaftsschule mache die FPS an Nachmittagen Angebote, die über den normalen Unterricht hinausgehen und Freizeit mit Schule verbinden.

Wissel an die Eltern: „Gymnasiale Bildung ist im Wesentlichen unsere Sache, Erziehung vor allem Ihre, auch wenn die Rollen nie voneinander zu trennen sind. Wir als Lehrer bedanken uns, dass Sie uns das Kostbarste anvertraut haben: Ihre Kinder.“ Die Schule müsse sich aber auch darauf verlassen können, dass den Kindern Rahmenbedingungen geschaffen werden, unter denen erfolgreiches Lernen möglich ist.

Der Schulleiter machte mit Einrichtungen an der Schule bekannt, stellte die Hausmeisterei und das Sekretariat vor und tippte Möglichkeiten an, wie man mit Mitschülern auch ohne das Handy kommunizieren kann. Es sei nützlich, stets ein Taschentuch dabei zu haben. So ein Stofftaschentuch sei eine wunderbar altmodische und ungeheuer praktische Sache. Mit ihm könne man nicht nur die Nase putzen und Tränen wegwischen, darin könne man auch einen Knoten machen, der daran erinnert, dass die englischen Vokabeln für den nächsten Test noch gepaukt werden müssen.

Danach rief Susanne Bronk, Abteilungsleiterin der Unterstufe, die Schüler und Schülerinnen namentlich auf, „verteilte“ sie auf ihre Klassenlehrer und entließ sie in die Klassen. Zu Ehren des gymnasialen Nachwuchses läutete die Schulglocke, die er am Ende dieses Bildungsweges noch einmal läuten hören wird: nach neun Jahren, wenn das Abitur geschafft ist.

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