Kommunalwahl 2018 : Der Wahlkampf kann beginnen

33900 Wahlberechtigte dürfen am 6. Mai im Amt Südtondern ihre Stimme abgeben.

33900 Wahlberechtigte dürfen am 6. Mai im Amt Südtondern ihre Stimme abgeben.

Insgesamt finden sich 657 Personen als offizielle Bewerber auf Listen wieder. Neu dabei: FDP in Niebüll, AfD in Leck und „Aufbruch für Neukirchen“.

shz.de von
20. März 2018, 10:34 Uhr

Südtondern | Jetzt ist die Zulassung der Wahlvorschläge amtlich: „Insgesamt gibt es 657 Personen, die sich als offizielle Bewerber auf Listen wiederfinden“, sagt Lars Feddersen vom Amt Südtondern und bestätigt: „Der Wahlkampf kann also beginnen.“ Nachdem der Gemeindewahlausschuss unter Vorsitz von Amtsdirektor Otto Wilke am Freitag getagt hat, sind jetzt alle zugelassenen Wahlvorschläge auf der Homepage des Amtes Südtondern (www.amt-suedtondern.de, Bekanntmachungen des Amtes) öffentlich einsehbar, sowohl die unmittelbaren Wahlvorschläge, also die Direktkandidaten, als auch die Listenwahlvorschläge.

Neben den bisher bereits in den Gemeinderäten des Amtsbereiches vertretenen Parteien – CDU, SPD, SSW und zahlreiche unterschiedliche Wählergemeinschaften – gibt es auch Neuerungen: In Niebüll wirft die FDP ihren Hut in den Wahlring, in Leck gibt es erstmals Kandidaten der AfD, in Neukirchen hat sich mit „Aufbruch für Neukirchen“, eine neue Wählergemeinschaft gegründet.

In dieser Woche müssen Wählerverzeichnisse erstellt und die Stimmzettel gedruckt werden – „formal ist ab dem 25. März der Antrag auf Briefwahl möglich“, berichtet Lars Feddersen, das sei wie bei vorangegangenen Wahlen auch wieder online über die Homepage des Amtes möglich. Rund 33 900 Wahlberechtigte werden laut Feddersen aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. „Die Wahlbenachrichtigungen müssen bis zum 15. April beim Wähler sein, im Amt Südtondern werden sie wahrscheinlich in der Woche vom 9. bis 13. April zugestellt.“

Die Kommunalwahl wird wie gehabt nur in 29 von 30 Gemeinden stattfinden: In Lexgaard, der mit gut 50 Einwohnern kleinsten Gemeinde im Amt, dürfen die Bürger am 6. Mai zwar bei der Kreiswahl mitmachen. Allerdings gibt es aufgrund der geringen Einwohnerzahl keine Gemeindevertretung, sondern eine Gemeindeversammlung, der alle Lexgaarder ab 16 Jahren angehören und die ihren Bürgermeister zu einem späteren Zeitpunkt wählt.

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