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„Der Segelflug in Leck wäre nicht da, wo er jetzt ist“

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2014 | 11:20 Uhr

„Abheben gegen Sucht und Gewalt“ heißt das Motto des Fördervereins der Sportfluggruppe Leck. Unter dem Namen „Club 50“ unterstützt er seit zehn Jahren die Jugendarbeit, bietet den jungen Menschen in der Region eine sinnvolle, kostengünstige Freizeitgestaltung und fördert sie positiv in ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

Der runde Geburtstag war für Vorsitzenden Ottmar Grün Grund genug, eine kleine Rückschau zu halten. Der Förderverein wurde nach einer Idee von Charly Wallenborn ins Leben gerufen. Es sollten möglichst 50 Sponsoren gefunden werden, die jeweils 2000 Euro einzahlen, um damit ein hochmodernes Segelflugzeug zu beschaffen. Gleich zu Anfang traten sechs Firmen als Sponsoren und weitere vier Mitglieder ein. Ottmar Grün leitet die Geschicke seit einem Jahrzehnt, genau so lange sitzt Kassenwart Leve Kühl an seiner Seite. Heute zählt der „Club 50“ 27 Mitglieder, die insgesamt knapp 57 000 Euro „locker gemacht“ haben. Bereits 2008 konnte die Anschaffung des Segelflugzeuges „Discus CS“ mit 20 000 Euro bezuschusst werden, im vorigen Jahr übernahm der Förderverein 52 000 Euro für die Finanzierung des neuen Segelflugzeuges vom Typ DG 1001 T, das einer der mordernsten, leistungsfähigsten Schulungsdoppelsitzer in Schleswig-Holstein ist. Dafür wurde der „Discus CS“ verkauft.

„Das eigentliche Ziel ist mit dem Kauf der Flugzeuge erreicht, wie geht es weiter?“, hinterfragte Ottmar Grün und lieferte die Anwort gleich mit: „Wir rechnen jährlich mit Einnahmen von 6000 Euro und werden rund 4000 Euro sinnvoll für die Jugendarbeit einsetzen.“

Auch im vergangenen Jahrzehnt hatte der „Club 50“ die Teilnahme von Jugendlichen an Wettbewerben und internationalem Jugendaustausch bezuschusst, die Jugendflugtage unterstützt, Pokale und Preise für Jugendvergleichsfliegen gestiftet und die Ausbildungskosten Jugendlicher im Segelflug übernommen. Zurzeit befinden sich vier Jugendliche in der Ausbildung, zwei weitere beginnen damit, vier reihen sich in die Mitgliederliste ein.

„Der Segelflug in Leck wäre ohne den Förderverein sicherlich nicht da, wo er jetzt ist“, bedankte sich der Vorsitzende der Sportfluggruppe, Harald Callsen. Mit Hilfe des „Club 50“ könne man junge Segelflugschüler zu verantwortungsvollen Piloten ausbilden: „Denn gerade Jugendliche, die es gelernt haben, im Team zu arbeiten und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, brauchen wir – und eben später auch in der Wirtschaft und in unseren Betrieben!“

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