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Nordfriesland Tageblatt

11. Dezember 2017 | 20:39 Uhr

Der neue Nospa-Chef ist gelernter Handballer

vom

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erstellt am 25.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Husum/Flensburg | Der neue Nospa-Chef Thomas Menke (50) ist ein gelernter Handballer. Das erklärte der Mann, der in der Fußball-Hochburg Dortmund geboren und zuletzt in der Fechterhochburg Tauberbischofsheim tätig war, am Rande einer Vortragsreihe mit dem Topmanagement-Coach Johannes Schmeer. "Ich bin von Haus aus Handballer - und habe vom sechsten bis zum 30. Lebensjahr gespielt", berichtete er: "Allerdings nur bis zur Bezirksliga."

Diese Woche stellte Menke sich einem Kreis von rund 100 Kunden in der Husumer Hauptstelle der Nospa vor. "Jetzt haben Sie die Gelegenheit, den Neuen im Boot kennenzulernen", begrüßte der 50-jährige Diplom-Kaufmann, der seit dem 1. April an der Spitze des Vorstandes steht, die Besucher. Bis dato leitete er die Geschicke der Sparkasse Tauberfranken mit einer Bilanzsumme von drei Milliarden Euro. "Wir haben eine Fusion mit der Spar- und Leihkasse zu Bredstedt vor uns, die für beide Häuser eine gute Entscheidung ist", sagte er zu den Aufgaben der näheren Zukunft. Die Fusionsverhandlungen seien auf der Ziellinie. Aufgrund der Erfahrungen der Fusion mit der maroden Flensburger Sparkasse habe man hier "vieles anders gemacht, selber gemacht und nicht ganz so hektisch". Dann ergänzte er optimistisch: "In den nächsten zwei Wochen werden wir Ihnen Vollzug melden können."

Menke sagte, er wisse, dass auch die Nospa ihre Historie habe, "die ich noch lernen und verstehen muss". Sein Ziel: "In zehn Jahren spätestens möchten wir wieder völlig frei sein von Drittbestimmung wegen Sanierungsmitteln."

Nach sieben Wochen bei der Nospa erklärte er, er habe eine engagierte Mannschaft vorgefunden, auf die er sich verlassen könne. Die Mitarbeiter seien "super motiviert".

Es folgte der Beitrag von Johannes Schmeer, der als Banker und Diplom-Kaufmann 17 Jahre lang Erfahrung im Management-Coaching sammelte und dies seit einem Jahrzehnt ausschließlich mit Topmanagern und Unternehmern. "Lust und Leidenschaft -- für die Arbeit?" lautete der Titel seines Vortrages. Die Aussage "Wer von mehr Geld auch mehr Leistung erwartet, hat noch nicht verstanden, was Menschen wirklich in Bewegung bringt" beschrieb das Thema seiner Ausführungen, die viele Beispiele aus dem Geschäftsalltag enthielten. Eine Führungskraft solle seinen Mitarbeitern zuhören, sie kennenlernen und versuchen, herauszufinden, was ihnen Spaß macht. "Ich frage mich als Chef nicht, welche Stelle die richtige für den Mitarbeiter ist, sondern den Mitarbeiter, für welche er motiviert ist", verriet Schmeer.

Und Nospa-Chef Menke, der im Flensburger Stadtteil Tarup bereits ein Zuhause gefunden hat, verriet auch noch seinen Tipp fürs Champions League-Finale: 5:4 für Dortmund - nach Elfmeterschießen.

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