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Nordfriesland Tageblatt

23. August 2017 | 21:47 Uhr

Stadtereignis : Der Mega-Sonntag in der Stadt

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Vom Fanfarenzug bis zum Fest bei der Feuerwehr: Der verkaufsoffene Sonntag bot ein umfangreiches Rahmenprogramm. Unter anderem lud die Freiwillige Feuerwehr Niebüll-Deezbüll lud zum Tag der offenen Tür ein

Dieser Sonntag hatte es in sich – wie kaum ein verkaufsoffener Sonntag zuvor. Denn eine derart geballte Ladung von Programm hatte es – wenn überhaupt – schon lange nicht mehr gegeben. Im Schulzentrum trugen die Spielleute aus Schleswig-Holstein und Hamburg ihre Meisterschaft aus. Der HGV bat zum zweiten verkaufsoffenen Sonntag dieses Jahres, der turnusmäßig immer am zweiten Septembersonntag stattfindet. Die Jugendfeuerwehr, eben erst 60 Jahre alt geworden, hatte ihren Spieletag. Und die Freiwillige Feuerwehr Niebüll-Deezbüll lud zum Tag der offenen Tür ein.

Zwischen 11 und 17 Uhr war in den Niebüller Fachgeschäften Gelegenheit zum Einkauf. Das eine oder andere Geschäft wartete mit Sonderaktionen auf. Das Modehaus Julius B. Christiansen ließ die Feiern zu seinem 100-jährigen Bestehen mit einem Nostalgiemarkt ausklingen, der übrigens mit Stelzenläufer, Leierkastenmann und Hau-den-Lukas auch ein Riesenspaß war.

Begleitet wurde der verkaufsoffene Sonntag im Gewerbegebiet Ost mit einem Kinderflohmarkt am Friesencenter, bei dem die Jüngsten ihre Waren anboten und feilschten.

In der Hauptstraße herrschte ein lebhaftes Kommen und Gehen. „Dat geev orntlich wat to Kieken“, sagte der pensionierte Posthalter Max Eggert Hansen, der mit seiner Frau und einem Altersgenossen auf der Bank vor Schlachter Raffelhüschen saß und den Fußgängerbetrieb beobachtete. Vor den Geschäften musizierten immer wieder Spielleute, die gerade Wettkampfpause hatten.

Begonnen hatte das Treiben in der Innenstadt mit einem Zeltgottesdienst auf dem Rathausplatz – übrigens „echt ökumenisch“, weil der Klerikus zahlreich wie selten vertreten war: mit Dr. Christian A. Winter (Ev. Kirche) Beate Garstka (Kath. Kirche), Thorsten Mohr (Arche), Rudolf Rau (Sieben-Tage-Adventisten) und Jens Bach-Nielsen (Dän. Kirchengemeinde), der den Gottesdienst hielt und eine bekannte Passage aus dem Matthäus-Evangelium (Kap.6/25-34) in den Mittelpunkt seiner Predigt stellte, in der es heißt: „Sehet die Vögel unterm Himmel: sie säen und ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch.“

Beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr wurden Ausschnitte aus dem aktuellen Einsatzspektrum demonstriert: das Öffnen der Haustür, ein Zimmerbrand und ein Verkehrsunfall. Wehrführer Uwe Mussack: „Wir hatten in letzter Zeit viel mit Verkehrsunfällen zu tun – darunter auch solche mit Todesopfern.“ Besucher hatten die Gelegenheit, die Arbeit der Einsatzkräfte der Feuerwache kennen zu lernen, den Umgang mit der Wärmebildkamera „live“ zu proben, Erbsensuppe aus der Gulaschkanone zu kosten und sich vom Magier Joko Mado verzaubern zu lassen.

Bunt ging es auch bei der Jugendfeuerwehr zu, die für die kleinen Besucher einen Spieltag organisiert hatte, und zwar mit acht Spielen vom Labyrinth bis zum Eimerwerfen und vom Minigolf bis zum Entenlauf.

Gegen 16.30 Uhr gab es dann einen abschließenden Höhepunkt. Die an der Landesmeisterschaft (siehe Seite NF-1) beteiligten Spielmanns- und Musikzüge waren zum Rathausplatz marschiert, hatten dort Aufstellung genommen und bildeten eine malerische Kulisse für die Siegerehrung.

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erstellt am 08.Sep.2013 | 18:49 Uhr

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