Der Januar: Relativ mild, viel Sonne, wenig Regen

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02. Februar 2017, 11:30 Uhr

Der Januar brachte trockenes und sonnenscheinreiches Wetter. Mit einer mittleren Temperatur von 1,6 Grad war der Januar 1,3 Grad wärmer als im langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Zu Beginn des Monats bestimmten zunächst Tiefdruckgebiete das Wetter. Unter dem Einfluss von Sturmtief Axel wurde dabei am 3. Januar mit 7,8 Grad der Höchstwert des Monats erreicht. Nachfolgend sorgte das Hoch Angelika kurzzeitig für ruhigeres Wetter, und aus dem Nordosten gelangte kalte Polarluft zu uns.

So wurde in der Nacht auf den 6. Januar mit minus 10 Grad der Tiefstwert des Monats gemessen. Am selben Tag blieb es mit einer Tageshöchsttemperatur von minus 2,6 Grad am kältesten. In den folgenden Tagen stiegen die Temperaturen wieder an.

Die Tiefs „Caius“, „Dieter“ und „Egon“ brachten in der zweiten Dekade einige Niederschläge. Die zweite Hälfte des Monats wurde dagegen von Hochdruckgebieten dominiert, die zum Teil freundliches, häufig aber auch trübes Wetter brachten. Dabei bewegten sich die Temperaturen zwischen ein und sieben Grad. Erst in den letzten Tagen konnte sich ein Tiefdruckeinfluss mit Wolken und Niederschlägen durchsetzen.

Der Januar war auch viel zu trocken. Mit 43,6 Litern pro Quadratmeter wurden nur 62 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge erreicht. Am meisten Niederschlag fiel mit 11,9 Litern am 11. Januar. Die Sonne konnte sich insgesamt häufig zeigen, so dass die Sonnenscheinsumme am Ende mit knapp 58 Stunden 27 Prozent über dem Sollwert lag.

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