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Nordfriesland Tageblatt

18. Dezember 2017 | 04:37 Uhr

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Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Förderverein Mürwiker Werkstätten und Stadt haben für Menschen mit Behinderungen einiges erreicht

von
erstellt am 23.Feb.2015 | 11:11 Uhr

Gute Laune an allen Tischen, herzliche Begrüßung durch die erste Vorsitzende des Fördervereins, Ellen Carstensen. Im neu gestalteten Veranstaltungssaal der Mürwiker Werkstätten herrschte Hochbetrieb. Rund 180 Gäste, darunter 120 Mitarbeiter, kamen zur alljährlichen Mitgliederversammlung. Ein Abend mit Unterhaltungswert, denn nach dem Jahresbericht schloss sich ein Grünkohlessen mit Verspielen an. Daher war die Stimmung von Beginn an bestens.

Und auch Ellen Carstensen hatte nur Gutes zu verkünden. Die Mitgliederzahl sei zwar leicht gesunken, der Verein aber dennoch gut aufgestellt. Die vorhandenen Mittel habe man sinnvoll eingesetzt. „Sehr gelungen war die Skifreizeit in Tirol, ein Beispiel für Inklusion, da auch Teilnehmer einer Kirchengemeinde teilgenommen hatten.“ Hervorzuheben sei auch die Teilnahme am Stadtlauf, eine beliebte Tradition, wie Ellen Carstensen betonte. Der sportliche Ehrgeiz sei jedes mal groß. Die Reise zum Sportfest nach Lübeck war ebenso ein Highlight wie der Besuch des Hansaparks. Fünf Busse, 200 Leute – eine tolle Sache für alle Beteiligten. Der Höhepunkt zum Abschluss war die Weihnachtsfeier in der Stadthalle. Ein Chor der Mürwiker Werkstätten begeisterte ebenso wie ein Alleinunterhalter, der auf dem Einrad für Furore sorgte. Der Knaller des Abends war jedoch die Formation „Move it up“. Die Girls zeigten nicht nur ihre tolle Show, sondern bewegten sich danach mit den Besuchern auf der Tanzfläche.

Die Anmerkung, dass es in diesem Jahr zu den Karl-May-Festspielen gehen soll, wurde mit Jubelrufen begrüßt. Schatzmeister Karl Carlsen konnte danach nur gute Zahlen bekanntgeben. Ein Dank ging an die Spender und Sponsoren. Darunter die Lorenz-Jannsen-Stiftung. Gleichwohl hofft der Verein auf weitere Mitglieder, umso bald noch besser dazustehen.

Bürgermeister Wilfried Bockholt lobte die Arbeit des Fördervereins und verwies auf den langen Weg, den manches Projekt dauere. Er sei besonders froh, dass in diesem Jahr eine Wohnanlage mit 20 Appartements nach den speziellen Bedürfnissen errichtet werde. Auch beim Thema Verkehr zeigte sich Bockholt optimistisch. Die entsprechenden Kreisverkehre und Übergänge werden gebaut. „Sie brauchen sich nicht anzuketten“, scherzte der Bürgermeister in Richtung Ellen Carstensen. Die erste Vorsitzende strahlte und bekam für ihre unermüdliche Arbeit einen Blumenstrauß von Kathrin Elshoff überreicht. Die Abteilungsleiterin ist seit dem Vorjahr neu im Amt, gleichwohl seit Jahren in den Werkstätten tätig.

Mit großer Freude ging danach der Vorhang zur Küche hoch. Die Mitarbeiter einer Niebüller Schlachterei tischten in Windeseile den Grünkohl auf. Nach dem gemeinsamen Mahl startete dann das Hauptvergnügen. Mit lauten Pott-Rufen wurde das Verspielen eingeläutet.

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