Demokratie, bitte!

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20. Juni 2014, 11:06 Uhr

Demokratie ist, wenn jeder mitbestimmen darf und die Mehrheit sagt, wo es lang gehen soll. Dieser Beschluss muss akzeptiert werden. Wenn ein abgewählter Amtsinhaber und seine Weggefährten dem neuen Vorstand öffentlich auf die Füße treten, ist das kein guter Stil und zeugt davon, schlechte Verlierer zu sein. Jemandem einen schweren Start zu bescheren, ihm Steine in den Weg zu legen und öffentlich anzuprangern, liegt einem sportlichen Fair-Play fern. Unterstützung wäre angesagt gewesen. Formelle Fehler lassen sich ausmerzen, das hätte man schon im Vorfeld erledigen können, da die Einladung ja nicht erst bei Versammlungsbeginn vorlag. Auch „Neue“ sind lernfähig. Die verzweifelte Suche nach Fehlern war deutlich zu spüren und hinterließ einen bitteren Beigeschmack. Das Gespräch suchen, sich gemeinsam stark machen für eine soziale Aufgabe – das hätte die Tafel verdient.

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