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Dagebüller Gemeindevertretung : Deichtorplatz-Gestaltung wird teurer

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auf ihrer jüngsten nichtöffentlichen Sitzung sprachen die Gemeindevertreter unter anderem über den Ortsteil Dagebüll-Hafen.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2017 | 11:41 Uhr

Weil sechs Sitzungstermine pro Jahr nicht ausreichen, um das kommunale Tagesgeschäft abzuarbeiten, hat die Dagebüller Gemeindevertretung sogenannte interfraktionelle Arbeitsgespräche zwischengeschaltet. Diese Treffen finden – nichtöffentlich – hinter verschlossenen Türen statt. Dabei informieren der Bürgermeister und die Fraktionen über das, was anliegt, und setzen somit ihre Kollegen auf einen für alle gleichen Wissensstand. Das ist für die Gemeinde umso wichtiger, als sich ihr Ortsteil Dagebüll-Hafen zurzeit in einem Umbruch befindet.

Doch wohl gemerkt: Es geht bei den fraktionsübergreifenden Arbeitsgesprächen lediglich um Informationen. Beschlüsse würden hier nicht gefasst, heißt es von der Gemeinde. Gleichwohl ginge es um eine „fundierte Kenntnis der Sache“, über die dann in der regulären Sitzung zu befinden ist.

Weil die Bauarbeiten am Deich in vollem Gange sind, rückt auch die Gestaltung des Deichtorplatzes zwischen Hafenstöpe und Haffdeich in den Fokus des Interesses. Nach den Worten von Bürgermeister Hans Jürgen Ingwersen kommt der Baubeginn für diesen Platz, auf dem später Veranstaltungen vielfältiger Art vorgesehen sind, näher. Vorab ließ der Bürgermeister anklingen, dass die Gemeinde mit Mehrkosten rechnen muss. „Mit der Kostenschätzung von bisher 230 000 Euro kommen wir nicht hin. Wir müssen mit mehr rechnen. Wie viel es werden wird, kann ich nicht sagen“, teilte Ingwersen auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Beim jüngsten Treffen der Gemeindevertreter wurde zudem über die Jahresrechnung für 2016 gesprochen, die in der nächsten Sitzung (voraussichtlich am 8. Juni) auf den Tisch kommen soll. Außerdem informierte der Bürgermeister über das laut Landesplanung vorgesehene Landschaftsschutzgebiet, von dem die Ortsteile Waygaard, Fahretoft und Hauke-Haien-Koog betroffen sind. „Hierzu bereiten wir zurzeit eine Stellungnahme vor“, sagte Ingwersen. Schließlich kam der „Regionalplan Wind“ ins Gespräch. Betroffen davon sei der – vor nicht langer Zeit noch „verbissen umkämpfte“ – Juliane-Marien-Koog, in dem angeblich noch Platz für weitere fünf Windkraftanlagen sei.

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