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Deich abgesackt: 1500 Kubikmeter Mutterboden festigen die Lecker Au

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Deich an der Lecker Au muss ab und zu ausgebessert werden. Auf dem südlichen Teilstück zwischen dem Bereich Schulzentrum und dem Schöpfwerk Karlsmark ließ der Deich- und Hauptsielverband gut 1500 Kubikmeter Mutterboden auftragen. Die gesamte Maßnahme kostet sieben bis achttausend Euro.

Die Sollhöhe des Deiches ist auf rund 2,30 Meter über der Au vorgeschrieben. Wenn das nicht mehr gegeben ist, greift der Deich- und Hauptsielverband Südwesthörn-Bongsiel ein. „Im Untergrund befinden sich häufig Moor- und Torflinsen, an deren Stellen der Boden absackt“, begründete der Leiter der technischen Abteilung, Gerd Oldigs, und: „Wir müssen den alten Zustand wieder herstellen“. Der Mutterboden stammt aus verschiedenen Baumaßnahmen im Bereich Niebüll, wo er abgetragen werden musste, erklärte er. Zehn bis dreißig Zentimeter neue Erde bedecken jetzt den Deich, der in diesen Tagen neu eingesät wird. Ein wenig wird es also noch dauern, bis Rinder dort wieder grasen können.

Im vorigen Jahr stand der südliche Deichabschnitt zwischen der Hans-Peter-Feddersen-Brücke am Augarten bis hin zum Schulzentrum im Fokus des Deich- und Hauptsielverbandes. Absackungen und das rege Treiben von Maulwürfen, die die Erde aufgewühlt haben, mussten behoben werden.

Dafür bediente man sich einer relativ neuen Methode: Eine Bentonitmatte (Dichtungsmatte aus tonhaltigem Mineralgemisch) wurde in den Deich eingegraben. Das Gemisch verdichtet sich bei Wassereintritt. Diese Deichverstärkung schlug mit rund 20  000 Euro zu Buche.

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erstellt am 22.Jun.2016 | 10:56 Uhr

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