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DaZ-Stunden für die Gemeinschaftsschule in Leck

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Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Anstrengungen haben sich gelohnt: Die Gemeinschaftsschule an der Lecker Au hat nun doch mehrere Wochenstunden „Deutsch als Zweitsprache“ zugesprochen bekommen. „Das ist ein sehr guter, konstruktiver Schritt in die richtige Richtung“, sagte Schulleiter Holger Karde erfreut.

Zur Erinnerung: Bei den regelmäßigen Treffen des „Runden Tisches zur Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern“ der Gemeinde Leck waren sich die Beteiligten – neben Schulleiter Karde vor allem Lecks Bürgermeister Rüdiger Skule Langbehn, sein Stellvertreter Ingo Scholz sowie Monika Hahn-Nanninga – einig: „Wir brauchen ein DaZ-Zentrum in Leck.“

Hinter der Abkürzung steckt „Deutsch als Zweitsprache“, die Zentren sind organisatorische Verbindungen von mehreren Schulen, die Sprachkurse für Kinder ohne oder mit sehr geringen Deutschkenntnissen anbieten. In mehreren Schreiben, etwa an das Schulamt Nordfriesland, machte die Gemeinde darauf aufmerksam, dass es sinnvoll sei, in Erwartung von zukünftig mehr Flüchtlingen auch Leck als Basis zum Deutschlernen auszubauen, damit Kinder mit Migrationshintergrund vor Ort Deutsch lernen können.

Zwei DaZ-Zentren gibt es in Südtondern derzeit, beide in Niebüll, verortet in der Alwin-Lensch-Schule und an der Gemeinschaftsschule. Die Mittel vom Land für die Planstellen seien begrenzt und müssten so zentral wie möglich eingesetzt werden, hieß es zunächst von Seiten des Schulamts. Nun kam jedoch die gute Nachricht, dass die Gemeinschaftsschule an der Lecker Au DaZ-Stunden in den Unterrichtsplan integrieren und Schüler mit Migrationshintergrund vor Ort fördern kann. Wie viele DaZ-Wochenstunden es genau seien, stehe noch nicht fest, so Schulleiter Karde.

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erstellt am 23.Apr.2015 | 15:44 Uhr

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