Das Flensburger Humankapital oder: Was ist ein Mensch wert?

von
04. Juni 2014, 17:03 Uhr

An diesem Wochenende gibt es die zwei letzten Aufführungen des „Flensburger Humankapitals“ in der alten Bahnpost. Seit Dezember haben sich ungefähr vierzig Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammengefunden und unter der Leitung von Elisabeth Bohde und Torsten Schütte von der Pilkentafel und der Medienkünstlerin Claudia Mayer an einer künstlerischen Umsetzung des Themas gearbeitet. Das Gesamtkunstwerk spiegelt also die Lebenswirklichkeit Flensburger Bürger wieder. Jeder Teilnehmer hat einen eigenen Raum in dem großen Gebäude gestaltet und zeigt darin seine Erfahrungen, Sichtweisen und Geschichten. Dies hat die unterschiedlichsten Formen und Formate angenommen; von Theaterszenen, Hörspielen, Kunstausstellungen, Medienprojekten bis hin zu interaktivem Spiel, aber immer stellt es die Frage nach dem Wert des Menschen. Das Ganze ähnelt mehr einer Ausstellung oder einem Gesellschaftsspiel als einer Theateraufführung. Auf jeden Fall wird es ein Abend, an dem der Zuschauer nicht nur Konsument, sondern Mitspieler einer komplexen Versuchsanordnung wird. Danach gibt es Raum für Gespräche, zur Diskussion und zum Kennenlernen.

>Freitag, 6. Juni, 20 Uhr, in der alten Bahnpost, Am Bundesbahnhof 3, Sonnabend, 7. Juni, 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr. Investitionsbeitrag: 20 Euro Förderer, 15 Euro für jeden, 10 Euro ermäßigt. Am Ende wird der Wert der Erfahrung errechnet und jeder erhält seine Rendite. Karten ausschließlich an der Abendkasse.


zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen