zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

20. Oktober 2017 | 13:06 Uhr

Vereine vor Ort : Dank für ein buntes Dorfleben

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Auf dem Jahresfest des DRK-Enge Sande lobte Bürgermeister Carsten-Peter Thomsen das Engagement der Vereinsmitglieder für den Ort

Bei dem mit 90 Gästen gut besuchten Jahresfest des DRK-Ortsvereins Enge-Sande wartete der Gastgeber im örtlichen „Dörpskrog mit einem umfang- und abwechslungsreichen Programm auf. Nachdem die 1. Vorsitzende, Gisela Muxfeldt, alle Erschienenen begrüßt hatte, dankte sie ihren Stellvertreterinnen Frauke Thiesen und Karin Hansen sowie dem Team der Bezirksdamen für deren umsichtig geleisteten Vertretungsdienst während ihrer krankheitsbedingten Abwesenheit. Auch bat sie um Anmeldungen für eine Reise in den Spreewald, die für die Tage vom 3. bis 7. Juni geplant ist. Sodann präsentierten die Chöre des Gesangvereins „Eintracht Enge von 1888“, geleitet und zuweilen am Klavier begleitet von Stephanie Budde, ein dreiteiliges Konzert, dessen Programm von Elke Enke und Diedrich Nütz vorgestellt und erläutert wurde. Den Anfang gestalteten der Gemischte sowie der Männerchor gemeinsam, indem sie den besonders klangvollen Kanon „Vivat“ vom Wolfgang Amadeus Mozart vortrugen. Der Gemischte Chor schloss sich an mit „You raise me up“, „Ich brauche keine Millionen“, dem Musical-Song „Eliza“ und der heftig beklatschten Zugabe: „When I get older.“ Der Männerchor bekundete seine Freude über „Wochenend´ und Sonnenschein,“ belustigte sein Publikum mit einem Kuschellied zu Ehren eines Teddybären und gab sich zwei gefühlvollen Sätzen in italienischer Sprache hin. Der Dirigentin und Pianistin wurde zum Dank ein Blumenstrauß überreicht. Es folgte eine Ehrung in Abwesenheit des Betroffenen: Jens-Heinrich Ketelsen hatte 75-mal Blut gespendet. Eine Gemeinsame Kaffeetafel bot Gelegenheit zu Klönschnack, die hinreichend genutzt wurde. Sie leitete über zu einem Grußwort des Bürgermeisters Carsten-Peter Thomsen. Dieser dankte „op Platt“ dem Vorstand und dem Team der Helferinnen des gastgebenden Vereins für deren ehrenamtlich geleistete Arbeit und die Bereicherung des Enge-Sander Dorflebens. „Das Deutsche Rote Kreuz kümmert sich um die Menschen, die im Schatten stehen, die vergessen sind und weder Fürsprecher noch eine Lobby haben.“ Sodann ging er auf einige Themen ein, die zur Zeit die Gemeindevertretung besonders beschäftigen: die Schwierigkeit, mit aktuell nur 53, davon 20 auswärts wohnenden Kindern den Schulstandort Enge-Sande dauerhaft zu halten, der Bau und die Finanzierung des neuen, voraussichtlich 650 000 Euro teuren Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Enge-Sande und die finanzielle Beteiligung der politischen Gemeinde am Unterhalt des Friedhofes der Kirchengemeinde Enge (wir berichteten). Um auch einen kulturellen Festbeitrag zu leisten, beendete das Gemeindeoberhaupt seine Ausführungen mit einem nachdenklich stimmenden Gedicht von Katharina Henkel: „Das alte Kolonistenhaus.“

Anschließend sorgten vier Tanzpaare des Tanzstudios Liebenow für Stimmung, indem sie unter dem Motto „Dirty Dancing“ eine Reihe sehr temperamentvoller Tänze vortrugen, mit denen sie ihre Zuschauer begeisterten. Gisela Muxfeldt verabschiedete ihre Gäste mit der Einladung zur DRK-Weihnachtsfeier und zur Teilnahme am Projekt „Gemeinsames Essen“.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen