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Dagebüller Feuerwehr feiert und ehrt langjährige Mitglieder

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die noch junge Freiwillige Feuerwehr Dagebüll feierte nach dem Zusammenschluss mit den Ortswehren Fahretoft und Waygaard zu einer Gemeindewehr ihr drittes Feuerwehrfest.

Über den unterhaltsamen Zweck hinaus hat diese Veranstaltung auch Symbolkraft für die Gemeinde, in der es bekanntlich schwierig ist, zu einer Dorfgemeinschaft zusammen zu finden. Immerhin sind es vom Dagebüller Hafen bis Bollhaus an die neun Kilometer. Aus drei Dörfern, die einmal selbständige Gemeinden waren, eine Dorfgemeinschaft zu schmieden, das wird dauern.

Gemeindewehrführer Sönke Peter Petersen und sein Vize Klaus Jessen hießen an die 100 Gäste willkommen. Offiziell wurden nur wenig Worte zur aktuellen Situation der Wehr verloren – alles Wichtige war in der Generalversammlung gesagt worden. Zur Erinnerung: Jüngst freute sich die Wehrführung über elf junge Leute, die in die Wehr eintraten, personelle Sorgen vergessen machten und nun für den verantwortungsvollen Dienst ausgebildet werden. In der Gemeinde ist man froh, dass das Fahretofter Gerätehaus verkauft wurde. Über das Waygaarder Gebäude ist noch nichts entschieden. Das Gerätehaus Dagebüll behält seine Funktion, bedarf aber einer Sanierung.

Auf dem Feuerwehrfest, an dem auch Abordnungen aus Ockholm und Galmsbüll vertreten waren, wurden langjährige Einsatzkräfte geehrt. Bürgermeister Hans-Jürgen Ingwersen und Gemeindewehrführer Petersen überreichten Bernd Hansen und Ocke Nommensen das ihnen vom Innenminister für 25-jährige aktive Dienstzeit verliehene Brandschutzehrenzeichen in Silber am Bande. Für langjährige Dienstzeiten wurden ausgezeichnet: Nico Richardsen (50), Jens Ingwersen (20) und André Bredemeier (zehn Jahre in der Feuerwehr). Befördert wurden Jan Richardsen zum Löschmeister und Marten Ketelsen sowie Manfred Urban zu Hauptfeuerwehrleuten mit dem dritten beziehungsweise zweiten Stern.

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erstellt am 10.Apr.2017 | 15:52 Uhr

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