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Nordfriesland Tageblatt

22. Oktober 2017 | 17:58 Uhr

Dagebüll soll weiter wachsen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Planungsbüro macht Vorschläge für Ausbau von Dagebül-Hafen

von
erstellt am 13.Nov.2014 | 11:35 Uhr

Während die Dagebüller Feuerwehr 125 Jahre zurück in die Vergangenheit blickt, liebäugelt die politische Gemeinde bereits mit ihrer Zukunft. Einen ersten Schritt tat sie im Jahr 2000 mit einem städtebaulichen Wettbewerb, dessen Resultat in der Ferienhaussiedlung sichtbar wird.

Doch damit nicht genug. Jetzt gehen die Überlegungen, wie der teilweise noch unerschlossene Ortsteil Dagebüll-Hafen weiter entwickelt werden kann, weiter. Was wo sein könnte, darüber holte sich die Gemeinde Rat bei den Kieler Planern Blank & Jänicke. Vorerst noch hinter verschlossener Tür. Doch Bürgermeister Hans-Jürgen Ingwersen konnte auf Anfrage unserer Zeitung bereits einiges dazu sagen. Die Kieler Planer listeten eine Reihe von Möglichkeiten auf, die unter anderem Tourismus, Camping und Wegebau betrafen und Chancen beleuchteten, wie Schlechtwetter-Angebote aussehen könnten und wie die Badesaison verlängert werden könnte. Teilweise sei Letzteres bereits der Fall, wie man jetzt an den abends hell erleuchteten Fenstern in den Ferienhäusern sehen kann. Über konkrete Schritte aus den Vorschlägen der Planer verlautete noch nichts. „Das alles soll erst einmal die Ausschüsse beschäftigen“, sagte Bürgermeister Ingwersen. Er ließ aber bereits durchblicken, dass nach wie vor großes Interesse an Dagebüller Ferienhäusern besteht. Die derzeit 55 bestehenden gewerblichen Ferienwohnungen seien allesamt „ausverkauft“.

In der 9. Sitzung der Gemeindevertretung warnte die UWD-Fraktion vor unüberlegten Teilnutzungen im noch unbebauten touristischen „Herzstück“ Dagebüll-Hafen und forderte eine sorgfältige Planung. Weil diese jedoch mit den Vorstellungen der Kieler Planer bereits angeschoben wird, zog sie einen entsprechenden Beratungs-Antrag zurück. Im Zusammenhang mit den Zukunftsvorstellungen klang auch die Deichverstärkung an, für die jetzt nach Angaben Ingwersens der Beginn des Planfeststellungsverfahrens bevorsteht – und bei der sich die Erwartung verstärkt, dass das Schöpfwerk nach Norden in Richtung Haffdeich verlegt wird.




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