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Modernisierung am Badedeich : Dagebüll opfert eine Badesaison

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

In Dagebüll soll der Badedeich eine Baderampe und eine 180 Quadratmeter große Veranstaltungsfläche bekommen. Wegen den Arbeiten fällt die Badesaison 2017 aus.

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2014 | 05:30 Uhr

Paul Julius Jacobsen ist der zweite Träger des Ehrenamtspreises der Gemeinde Dagebüll. Bürgermeister Hans-Jürgen Ingwersen übergab ihm die Auszeichnung in der 4. Sitzung der Gemeindevertretung. Jacobsen hatte 17 Jahre der Gemeindevertretung angehört und war 43 Jahre Vorstandsmitglied im TSV Fahretoft/Waygaard.

In der Einwohnerfragestunde ging es nach dem Stand der Dinge in der Repower-Maßnahme Bürgerwindpark Juliane-Marien-Koog. Nach den Worten von Bürgermeister Ingwersen läuft die Klage vor dem Verwaltungsgericht. Ein Urteil sei erst nach aktueller Rechtslage zu erwarten. Der derzeit geltende Denkmalsschutz werde zurzeit überarbeitet, hieß es. Für den Bökingharder Windpark im Grenzbereich zur Gemeinde Risum-Lindholm, an dem Dagebüll mit einer Mühle beteiligt ist, wird die Baugenehmigung in acht bis zehn Wochen erwartet.

Der Bürgermeister informierte über die geplante Deichverstärkung vor Dagebüll, die in zwei Abschnitten vor sich gehen soll. Der Nördliche Abschnitt geht bis zur Mole, der südliche von der Mole bis ein Stück um die Jenswarft herum. Am Badedeich sind eine Baderampe und eine 180 Quadratmeter große Veranstaltungsfläche vorgesehen. Der Nordabschnitt soll Ende 2015 in Angriff genommen werden, der Süden im Jahre 2017, so dass die Badesaison 2017 damit verloren geht. Das Planfeststellungsverfahren soll in Kürze anlaufen. Insgesamt wird die Deichverstärkung in etwa 6 359 000 Euro kosten, an denen die Gemeinde mit 995 000 Euro beteiligt sein wird.


Deichbaumaßnahme


Im Zuge der Deichbaumaßnahme soll das Schöpfwerk vom Badedeich weiter nach Norden verlegt werden. Dafür wird mit Kosten von zwei Millionen Euro gerechnet. 1,6 Millionen Zuschuss werden aus Küstenschutzmitteln und vom Land erwartet, 300 000 Euro vom Deich- und Hauptsielverband. Die Gemeinde rechnet mit einem Eigenanteil von 100 000 Euro. Diese Zahlen nannten Bürgermeister und Oberdeichgraf Albrecht unter Vorbehalt.


Grünes Licht für Anbau


Die Gemeindevertretung gab grünes Licht für ein neues Feuerwehrgerätehaus. Es soll als Anbau an das Gemeindehaus Hans Momsen errichtet werden. Kostenmäßig wird es mit etwa 180 000 Euro zu Buche schlagen. Die Feuerwehrunfallkasse muss dem von der Architektin Bianca Paulsen (Niebüll) entworfenen Plan noch zustimmen.

Des Weiteren wurde beschlossen, die Gestaltung des Internetauftritts der Gemeinde an eine Spezialfirma in Potsdam zu vergeben.

Den Nordfriesischen Lammtagen 2014 gewährt die Gemeinde einen Zuschuss von 500 Euro.

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