Spektakuläre Rettungsaktion : Dagebüll Mole: Surfer in Not

Das Technische Hilfswerk rettete den erschöpften Surfer, auch ein Helikopter war vor Ort.
Das Technische Hilfswerk rettete den erschöpften Surfer, auch ein Helikopter war vor Ort.

Ablandiger Wind hatte den Wassersportler immer weiter ins Meer getrieben.

shz.de von
24. Mai 2018, 18:08 Uhr

Dagebüll | Ein Surfer, der es nicht mehr aus eigener Kraft ans Festland schaffte, sorgte am Mittwochabend um kurz nach 20 Uhr für einen Großeinsatz vor der Dagebüller Mole. Neben den Feuerwehren Dagebüll, Risum und Lindholm waren auch das Technische Hilfswerk (THW) Niebüll und die DRF-Luftrettung mit dem Helikopter „Christoph Europa 5“ im Einsatz, um den erschöpften Mann aus der Nordsee zu bergen – mit Erfolg. THW-Kräfte zogen den ansonsten unverletzten Wassersportler aus dem Meer und übergaben ihn an Land den Rettungskräften. Die Rettungsaktion sorgte für besonderes Aufsehen und wurde von der Mole aus von zahlreichen Schaulustigen beobachtet.

Ablandiger Wind hatte den Surfer immer weiter ins offene Meer getrieben, schließlich machte er mit Handzeichen auf sich aufmerksam, vom Festland aus wurde der Notruf gewählt. „Er war sicher schon einen Kilometer rausgetrieben worden“, stellte Einsatzleiter Klaus Jessen, stellvertretender Gemeindewehrführer aus Dagebüll, beim Eintreffen am Einsatzort fest. Informationen, nach denen sich auch noch ein Stand-up-Paddler in Seenot befand, bestätigten sich nicht. „Der war in einer ganz anderen Richtung unterwegs“, so Jessen. „Vor Ort ging es nur um eine Person“, bestätigte auch THW-Zugführer Jan Philip Lander.

Mit einem Boot machten sich THW-Kräfte auf den Weg in Richtung des Mannes, die Helikopter-Besatzung half aus der Luft. „Sie haben uns den Standort des Surfers gezeigt“, erklärte Jessen. Dieser war nach seiner Bergung ansprechbar und musste nicht ärztlich versorgt werden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen