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Nordfriesland Tageblatt

23. Oktober 2017 | 03:16 Uhr

Dagebüll in Partylaune

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Fremdenverkehrsverein veranstaltet Schlagerparty / FVV-Vorsitzender Klaus Schmidt zieht Saison-Bilanz

„Das machen wir mal wieder.“ Klaus Schmidt, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Dagebüll, fand, dass die Schlagerparty ein großartiger Erfolg war. Mit dieser Veranstaltung zog der FVV einen Schlussstrich unter seine Veranstaltungen, von denen nur noch der fünfte und letzte Friesenabend aussteht.

Der Hamburger Discjockey mit Künstlernamen „Matrix“ legte Oldies von den 1950er bis zu den 1980er Jahren auf – und landete bei den jung gebliebenen „Mittelalterlichen“ einen Volltreffer nach dem anderen. Getanzt wurde, was das Zeug hielt – von 19 bis 2.30 Uhr morgens und zu Schlagern von Peter Kraus bis Roland Kaiser und dazwischen von alten Bekannten wie Connie Francis, Rex Gildo, Gitte, Jürgen Marcus, Michael Holm und denen, die heute noch präsent sind wie Udo Jürgens. 40 Jahre Schlager – das war zuerst die Sehnsucht nach der Ferne, dann die Hippie-Ära, die fahrenden Musikanten, das Thema Liebe und Frieden und die Lust auf Udo Jürgens Torte „aber bitte mit Sahne“. Die musikalische Kiste des Hamburger DJs war voll bis an den Rand. „Ich kann eine ganze Nacht hindurch auflegen“, verriet der Hanseat, der mit bürgerlichem Vornamen Jens heißt, und den Klaus Schmidt bei einer großen Party in Hamburg kennenlernte – und ihn jetzt nach Dagebüll holte.

„Er war goldrichtig für uns coole Nordfriesen“, sagte Schmidt, der auf der Party mit Tolle, Brille und Koteletten „den Elvis“ machte, Feuerwehrhauptmann Hannes die Jux-Brille aufsetzte und sich mit ihm und Freundin Kerstin vor die Kamera-Linse schob. „Wir wollten in unserem Sommerprogramm mal etwas Neues bringen.“ Klaus Schmidt sah in der Schlagerparty den krönenden Abschluss eines alles in allem zufriedenstellenden Sommers, begünstigt allerdings von gutem Wetter. „Endlich war mal wieder richtig Sommer“, zitierte Schmidt aus einem Song von Rudi Carrell.

Die Muscheltage und Molenfete seien super verlaufen, die Wattwanderungen stark angenommene Selbstgänger, die Friesenabende so besucht, wie es Wasser und Wetter erlaubten. Und auch die Fremdenbetten seien in den 100 Tagen Hochsaison gut belegt gewesen. Ausgenommen vom zurzeit feuchten Finale in den zurückliegenden Augusttagen bleibt das Ergebnis, dass der Sommer 2014 ein recht ordentlicher Sommer war.



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