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Nordfriesland Tageblatt

16. Dezember 2017 | 20:26 Uhr

Dagebüll droht ein Fehlbetrag von 43 900 Euro

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Vorausgesetzt, dass die Schätzung der Erträge und Aufwendungen am Ende aufgeht, muss die Gemeinde für das kommende Haushaltsjahr mit einem Fehlbetrag von 43 900 Euro rechnen. Das geht aus dem von Sven Mathiesen (Amt Südtondern) vorgetragenen Haushaltsentwurf hervor, dem die Gemeindevertretung Dagebüll zustimmte.

Zu den größten Ausgaben zählen die Schulkosten mit 125 800 Euro, sowie Kindergarten und Bauhof mit je 70 600 Euro und die Unterhaltung des Gemeindehauses (56 600 Euro). Dem stehen Einnahmen unter anderem aus den Realsteuern von 722 900 und der Anteil an der Einkommensteuer von 253 900 Euro gegenüber. Kreis-, Amts- und Gewerbesteuerumlage von 571 100 Euro gehen von den Einnahmen ab. Angesichts der bevorstehenden Investitionen wie für Feuerwehr, Badestrand, Gemeindewege und Straßenbeleuchtung für etwa 299 000 Euro, die überwiegend kreditfinanziert werden müssen, muss der finanzielle Gürtel einige Löcher enger geschnallt werden.

Zu einer von der UWG/BfB-Fraktion beantragten Entscheidung, eine „Beschluss- und Anfragenkontrolle“ einzuführen, kam es nicht. Stattdessen sollen Ausschüsse und Bürgermeister über den Stand der Dinge berichten. Überdies hätte jeder Bürger in der Fragestunde Gelegenheit, nachzufragen.

In der Einwohnerfragestunde ging es um das Thema Fracking. Dr. Walter Petersen-Andresen bat die Gemeinde um Einreichung einer Klage. Bürgermeister Hans-Jürgen Ingwersen: „Die Gemeinde muss erst wissen, mit welchen Kosten zu rechnen ist.“ Im übrigen sei hierzu bereits von Sammelklagen die Rede.

Aus den Ausschüssen verlautete, dass das örtliche Ehrenmal wegen der zu aufwändigen Pflege neu gestaltet werden soll, dass Parkraum im Bereich Dagebüll-Hafen bei größeren Veranstaltungen knapp wird und dass am Parkplatz hinter dem Badedeich ein Parkautomat aufgestellt werden soll.
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