Hoher Besuch : Cyber-Generalleutnant zu Gast

Ein Offizier des Bataillon Elektronische Kampfführung 911 meldet dem Inspekteur Cyber- und Informationsraum, Generalleutnant Ludwig Leinhos (links), seinen Auftrag.
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Ein Offizier des Bataillon Elektronische Kampfführung 911 meldet dem Inspekteur Cyber- und Informationsraum, Generalleutnant Ludwig Leinhos (links), seinen Auftrag.

Der Inspekteur des Organisationsbereiches Cyber- und Informationsraum war beim „Bataillon Elektronische Kampfführung 911“ in Stadum.

shz.de von
26. Juli 2018, 07:00 Uhr

Hoher Besuch in Stadum: Der Inspekteur des vor einem Jahr neu aufgestellten Organisationsbereiches Cyber- und Informationsraum, Generalleutnant Ludwig Leinhos, stattete dem „Bataillon Elektronische Kampfführung 911“ einen Besuch ab. Der lange Weg vom Dienstsitz in Bonn bis nach Stadum konnte Generalleutnant Leinhos nicht davon abhalten, sich seit der Neuaufstellung des Kommandos Cyber- und Informationsraum zum zweiten Mal auf den Weg in den Norden zu machen, um die Dienstelle nach Übernahme des Kommandos zu besuchen. Doch während der erste Besuch aufgrund von Verpflichtungen in Berlin abgebrochen werden musste, war dem neuen Anlauf mehr Erfolg vergönnt.

Der Kommandeur der Stadumer Spezialisten für elektronische Aufklärung, Fregattenkapitän Günther Brassel, stellte dem Vorgesetzten aller Cyber-, IT- und Elektronische Kampfführungs-Einheiten der Bundeswehr die besonderen Fähigkeiten seines Bataillons vor.

Generalleutnant Leinhos zeigte sich beeindruckt von den Leistungen und der Motivation der Soldaten, Beamten und Angestellten des nördlichsten Verbandes der Bundeswehr. Teilweise sind sie im Schichtdienst sieben Tage die Woche und 24 Stunden am Tag im Hintergrund zur Sicherheit der Soldaten in den Einsatzgebieten und zum Lagebild der Bundeswehr sowie der Bundesregierung im Einsatz. Auch die mobilen Systeme, mit denen die Stadumer Soldaten ihre Fähigkeiten in den Einsatzgebieten und in der Landes- und Bündnisverteidigung einsetzen können, wurden dem General präsentiert. Den Besuch bei der dem Bataillon unterstellten Ausbildungswerkstatt in Leck nutzte der General, um sich über die Ausbildung zu informieren und die jungen Azubis auf die Möglichkeiten einer Übernahme nach der Ausbildung in verschiedene Laufbahnen der Bundeswehr – militärisch oder zivil - aufmerksam zu machen.

Regelmäßig mit Bestnoten im Landesvergleich überzeugen die zukünftigen Elektroniker für Geräte und Systeme durch fachliches Können und intensive Ausbildung bei optimalen Bedingungen.

Obwohl der Zeitplan eng war, nahm sich der General abschließend Zeit für Gespräche mit dem Personalrat sowie den Kompaniechefs und Kompaniefeldwebeln, um aus erster Hand zu erfahren, „wo der Schuh drückt“ und seinerseits über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Auch wenn der zweite Anlauf der Fahrt in den Norden von Erfolg gekrönt war, blieb am Ende wenig Zeit für viele Abschiedsworte, denn die zweite Dienststelle aus dem Verantwortungsbereich des Generals, die Schule für Strategische Aufklärung in Flensburg, wartete bereits.

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