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CPI Clausen & Bosse: Mitarbeiter spenden für Tafel und Hospiz

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die rund 570 Mitarbeiter von CPI Clausen & Bosse lassen sich nicht lumpen und greifen in der Vorweihnachtszeit in ihre Geldbörsen, um Gutes zu tun. Das Unternehmen stockte die Summe großzügig auf, so dass dieses Mal je 1500 Euro an das Wilhelminen-Hospiz in Niebüll und die Tafel Südtondern übergeben werden konnten.

Die Idee, für einen guten Zweck zu sammeln, entstand vor etlichen Jahren. Die Chefetage verzichtete darauf, seinen Kunden Weihnachtsgeschenke zu überreichen und entschied, dafür lieber eine großzügige Spende in die Region fließen zu lassen. Unter Federführung der Betriebsräte Bernd Johannsen und Arne Klindt gingen die Sammelbüchsen auch jetzt wieder reihum. Spendabel zeigte sich gleichfalls das Buchherstellungsunternehmen, indem es das Sammelergebnis vervielfachte.

Wer das Geld erhalten sollte, war schnell klar, wie Geschäftsführer Günter Pecher ausführte: „Wir möchten erneut die Tafel Südtondern und das Wilhelminen-Hospiz unterstützen. Das ist am naheliegendsten und sinnvoll, weil sich dort Menschen mit aller Energie für andere Mitbürger einsetzen.“

„Wir sind dankbar, dass es solche finanziellen Schübe gibt“, freuten sich Christine Sawinski und Vorsitzender Reimer Bock von der Tafel Südtondern. Insgesamt zählt diese Einrichtung mit seinen Ausgabestellen in Leck und Niebüll gut 40 ehrenamtliche Helferinnen sowie 20 Fahrer, die Lebensmittel und Nonfood in den Geschäften im gesamten südtonderaner Raum abholen. In Leck wurden in der Woche vor Weihnachten 99 Abholer gezählt, in Niebüll sind es wöchentlich durchschnittlich 65 Personen. Flüchtlinge machen ein Drittel dieser Zahlen aus. „Das spielt aber keine Rolle, wir können das auffangen“, hieß es.

Die Geschäftsführerin des Hospizes, Christel Tychsen, erklärte: „Wir sind auf das Geld angewiesen, denn nur durch Spenden können wir unser Haus am Leben erhalten.“ Die sieben Plätze seien immer besetzt, es gebe Wartelisten. Pro Jahr nehme die Einrichtung zwischen 80 und 90 Gäste auf.

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erstellt am 30.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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