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Nordfriesland Tageblatt

19. August 2017 | 11:58 Uhr

Christlicher Traditionssegler in Dagebüll

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Arche Nordfriesland teilt mit, dass vom 20. bis 23. August der christliche Traditionssegler Elida in Dagebüll festmachen wird. Die Crew des Seglers und Aktive der Arche Nordfriesland beleben in dieser Zeit den Dagebüller Hafen. Die Elida wird an der Nordmole festmachen.

Der Missionskutter Elida wurde 1939 auf einer norwegischen Werft gebaut, um vor Island als Fischkutter eingesetzt zu werden. Damals hatte der Kutter einen mit Kupferplatten beschlagenen Rumpf, um ihn vor Treibeis zu schützen. Anschließend diente er in den norwegischen Fjorden als Postschiff. Nach entsprechenden Umbauten bekam er ein amtliches Zertifikat. Darin wurde unter anderem bescheinigt, dass der Kutter bis 1972 maximal 98 Personen befördern durfte, mit zwei Mann Besatzung. Heute dürfen viele Traditionssegler nur noch zwölf bis 20 Personen mitnehmen. Danach wurde der Kutter in Schweden von einem Wirt gastronomisch genutzt. Hier wurde auch der Salon am Heck gebaut. Hier wurde auch der Salon am Heck gebaut.

1994 kauft Günter Saal als Privatmann den Kutter mit dem Namen „Maria II“, um ihn als christlichen Segelkutter für die Fortsetzung der Arbeit des Elida e.V. in Deutschland in Betrieb zu nehmen. Dazu wurde der Kutter drei Jahre lang renoviert und umgebaut. 1997 kam er zum ersten Mal als Elida in der Lübecker Bucht zum Einsatz.

Mittlerweile läuft der Segel-Kutter seit 1999 zwischen Juni und September alle größeren Häfen der deutschsprachigen Ostseeküste zwischen Flensburg und Wolgast an, um auf Hafenfesten mit christlichen Programm „Flagge zu zeigen“. Auf der Nordsee kreuzt die Elida nur sehr selten auf – zuletzt befuhr die Elida vor sechs Jahren das schleswig-holsteinische Wattenmeer. Der Besuch in Dagebüll ist eine Premiere.

Karten für die Rundfahrten sind bei Schmidt Reisen in Dagebüll unter der Telefonnummer 04667/94255 erhältlich.



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erstellt am 06.Aug.2015 | 12:36 Uhr

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