Charlottenhof: Mischung aus Bewährtem und Neuen

Die Vorsitzende Gerlinde Komzok-Clausen führte zügig durch die Versammlung.
Die Vorsitzende Gerlinde Komzok-Clausen führte zügig durch die Versammlung.

shz.de von
07. Mai 2015, 12:42 Uhr

Die Jahreshauptversammlung des Vereins „Freunde des Charlottenhofes“ lockte rund 40 Mitglieder in den weißen Saal des Kulturzentrums. Die Sylter Mitglieder von den Morsumer Kulturfreunden waren auch dabei. 35 Minuten hatte die Vorsitzende Gerlinde Komzok-Clausen veranschlagt; es wurde keine Sekunde mehr. Im 1999 gegründeten Verein haben sich engagierte Menschen aus der Region zusammengeschlossen, um ehrenamtlich die kulturelle Arbeit des Charlottenhofes zu unterstützen. Es ist eine „Familie“, denn die rund 50 Aktiven packen richtig an. Bühnenaufbau, Bewirtung, Garderobe, Bestuhlung, Kasse – alles wird ehrenamtlich geregelt.

Mit Schwung führte die Vorsitzende durch die Versammlung, ließ das Jahr 2014 mit Ausflug, Grillnachmittag, Kindernachmittag, Konzerten und Jubiläum Revue passieren. Mit Clara Kiehnlein habe man die richtige Wahl getroffen. Die charmante Freiwillige im kulturellen Jahr stellte ihr eigenes Abschlussprojekt vor; ein Infotag zu den Themen Umwelt und Soziales mit Initiativen, Konzert und Poetry Slam.

Geschäftsführerin Bärbel Nissen-Schütt präsentierte das Sommerprogramm. Es gibt ab sofort Bewährtes und Neues, zum Start der Mittwochkonzerte am 1. Juli kommt das Sylter Duo „Nervling“. „Land in Sicht“ feiert das fünfjährige Bestehen und mit „Inbetween“ schärfen die Veranstalter das regionale Profil; mit den „Celtic Cowboys“, „Juice Box“ und „Long & Roll“ wird wieder einmal musikalisches Neuland betreten.

Die Vorstandswahlen verliefen ebenso rasant. Kassenwart Friedhelm Bahnsen bekam wie alle anderen im Vorstand ein einstimmiges Ergebnis. Als Bürgermeister hob Friedhelm Bahnsen die Bedeutung des Vereins hervor, dankte in knappen Worten. Er schaffte es, dass die Zeit exakt eingehalten wurde, denn in der Küche arbeitete schon Beisitzer Stefan von Possel unter Hochdruck. Er servierte zum Ausklang im Kuhstall köstlichen Spargel. Der Ausklang wurde kulinarisch und zwischenmenschlich zum Ereignis. „So sind wir“, freute sich die Vorsitzende Gelinde Komzok-Clausen, als sie in die aktive Klönrunde schaute. Und nun spielte die Zeit endlich keine Rolle mehr.


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