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Cannabis-Präventionsparcours informiert Schüler über das Thema Sucht

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Das BBZ führt derzeit einen Aufklärungsvortrag zum Thema Cannabis an den Schule der Region durch

von
erstellt am 31.Aug.2013 | 00:35 Uhr

„Es ist doch nur...“ (Marihuana): So lautet der Titel eines Cannabis-Präventionsparcours, den die Suchtpräventionsfachkräfte Diana Kluger und Markus Dunn als Mitarbeiter des Beratungs- und Behandlungszentrums (BBZ) Niebüll, Teil des Diakonischen Werkes Südtondern, zur Zeit anbieten. Nutznießer sind die Schüler der 9. und 10. Klassen der „Gemeinschaftsschule Leck an der Lecker Au“.

„Der Interaktive Lehrgang wurde von Experten entwickelt, weil der Eindruck entstand, dass wir es aktuell mit einer Generation von Jugendlichen zu tun haben, bei der der Konsum von Cannabis wieder eine größere Rolle spielt“, so Schulleiter Holger Karde.

Bei der Arbeit an den sechs Stationen werden die Jugendlichen in Kleingruppen mit den Problemen konfrontiert, die der Konsum von Cannabis mit sich bringt und darüber informiert, wie dieser sich auf Leib und Seele auswirkt. An der Station „Versteckte Bilder“ beispielsweise werden die Mädchen und Jungen auf das Thema „Cannabis als Rauschgift“ eingestimmt und zum Nachdenken angeregt. Beim gemeinsamen Lösen eines Kreuzworträtsels sammeln sie per Brainstorming Begriffe zur Szenensprache, lernen Namen der Inhaltsstoffe kennen und erfahren, wie diese von denjenigen konsumiert werden, die einen Rausch anstreben. Auch wird ihnen bewusst, dass dieser Konsum selbstzerstörerische Folgen nach sich ziehen kann.

In der „Zwickmühle“ haben sich die Jugendlichen mit kniffligen Situationen auseinanderzusetzen, die entstehen, wenn der Cannabiskonsum sie selbst, ihre Freunde und Familie unter Druck setzt.

„Der Konsum von Cannabis wird häufig unterschätzt“, so Diana Kluge. „Darum möchten wir die Schüler bestmöglich informieren und für die damit verbundenen Probleme sensibilisieren.“

Das Projekt „Cannabis-Präventionsparcours“ wurde vom „Veranstaltungs-Service Suchtvorbeugung“ gestaltet und wird von der „Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein“ sowie vom „Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein“ gefördert.

Erste Rückmeldungen Jugendlicher, die an anderen Schulen am Parcours teilgenommen haben, ergaben Einschätzungen, die von „Das meiste wusste ich noch nicht“ über „Vieles kannte ich schon vorher“ bis „Das war doch alles übertrieben“ reichten.

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