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Nordfriesland Tageblatt

12. Dezember 2017 | 11:48 Uhr

C-Schläuche schnell zum Zopf binden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Spannende Spiele beim Allrounderwettbewerb der Jugendwehren des Amtes Südtondern

shz.de von
erstellt am 07.Jul.2017 | 13:24 Uhr

Im jährlichen Terminkalender der Jugendfeuerwehren des Amtes Südtondern darf der sogenannte Allroundwettkampf nicht fehlen. Dafür war in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr Wiedingharde an der ehemaligen Grundschule in Emmelsbüll erstmals Ausrichter dieses Events. Der Gastgeber darf die jeweiligen Spiele und Aufgaben für die Mädchen und Jungen selbst bestimmten, und so hatte Wiedinghardes Jugendwartin Bente Johannsen zehn verschiedene Spiele ausgearbeitet. Als neutrale Schiedsrichter fungierten Mitglieder der Nachbarwehren aus Galmsbüll, Rosenkranz, Neukirchen, Klanxbüll, Lübke-Koog, Horsbüll und Emmelsbüll.

Leider nahmen neben den Gastgebern nur noch vier weitere Jugendwehren an den Wettkämpfen teil. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch, alle machten sich an die verschiedenen Spiel-Stationen. So galt es bei einem Punktspiel so viele Teile wie möglich aus dem Fahrzeug an ein Standrohr zu bauen, damit es am Ende wie ein Hydrantenmännchen aussah. Mit einem Rollbrett musste ein Slalomparcours mit zwei Gummi-Ausgussreinigern ebenso schnell wie möglich absolviert werden, wie beim Cola-Kisten-Laufen das Laufen. Begriffe aus dem Feuerwehr-Bereich waren beim Tabu-Spiel zu erraten und mit den Feuerpatschen galt es einen Tischtennisball durch Schlagbewegungen fort zu bewegen. Der Klassiker der Schulpausen von früher war Gummitwist und dieser fand sich auch im Wettkampf wieder, vorgegebene Sprünge mussten erst auf Knöchel- und danach auf Kniehöhe nachgesprungen werden. Die Mädchen hatten hier eindeutig Vorteile.

Schwierig wurde es, als drei C-Schläuche, die am Fahrzeug der Feuerwehr Neukirchen befestigt waren, zum Zopf geflochten werden mussten. Am Ende zählten hier die entstandenen Kreuze. Um Schnelligkeit und Geschicklichkeit ging es beim Hindernisparcours mit einer Trage. Ebenso beim Balancieren über einen Spanngurt mit einem auf dem Helm fixierten und mit Wasser gefüllten Messbecher, der am Ende in einen Eimer ausgeleert werden musste. Natürlich zählte die letztlich beförderte Wassermenge. Wie immer durfte der obligatorische Fragebogen auch nicht fehlen, aber hier konnten die Kids bei richtig beantworteten Fragen durch das Schießen auf eine Torwand noch Zusatzpunkte erzielen.

Alle Akteure waren mit Eifer und Elan bei der Sache, aber am Ende konnte nur eine Jugendwehr den Siegerpokal erhalten. Das waren wieder die Nachwuchsbrandschützer aus Uphusum-Holm mit 276 Punkten, vor Wiedingharde (244), Humptrup (242), Enge-Sande (222) und Süderlügum (196). Die Siegerehrung nahmen Amtswehrführer Oliver Jacobsen gemeinsam mit seinen Stellvertretern Herbert Krüger und Andreas Schley vor. Bente Johannsen dankte der Gemeinde Emmelsbüll-Horsbüll mit Bürgermeister Walter Sieger für die Bereitstellung des ehemaligen Schulgeländes und für eine gespendete volle Eistruhe. Ein weiterer Dank galt der Bereitschaft des DRK Niebüll sowie den Eltern, die beim Auf- und Abbauen sowie beim Ablauf der Wettkämpfe kräftig geholfen hatten.

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