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Nordfriesland Tageblatt

19. November 2017 | 17:15 Uhr

Busfahrer fordern freie Brücken-Fahrt

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Sperrung für Fahrzeuge mit mehr als zwölf Tonnen: In Neukirchen will man diese Beschränkung für die Brücke im Revtoftweg nicht gelten lassen

von
erstellt am 04.Apr.2014 | 12:54 Uhr

Ein „Public Viewing“ im Haus der Vereine ohne einen Schluck Bier? Eine Brücke, die nach Gutdünken zu tief herunter klassifiziert wurde. Und die Erweiterung des Hesbüller Gewerbegebiets. Diese drei Punkte standen im Fokus der 8. Sitzung der Gemeindevertretung unter dem Vorsitz von Bürgermeister Peter Ewaldsen.

In der Einwohnerfragestunde meldete sich der Bürgerverein zu Wort und monierte das Ausschankverbot für alkoholische Getränke im Haus der Vereine, dem früheren Sportzentrum. Fußballgucken ohne Bier? „Das geht doch nicht“, meinten auch Bürgermeister Ewaldsen und die Gemeindevertretung und empfahlen dem Bürgerverein, beim Ordnungsamt eine zeitlich begrenzte Konzession für den Ausschank von Alkohol zu beantragen.

Als Unding empfanden Brummifahrer und Busunternehmen das im vergangenen Jahr aufgestellte Verkehrszeichen „Nummer 262 StVO“, nach dem Fahrzeuge mit einem tatsächlichen Gewicht von mehr als zwölf Tonnen die Schmale-Brücke im Revtoftweg nicht mehr benutzen dürfen und einen Umweg fahren müssen. Betroffen davon sind unter anderem auch Busse zur Noldestiftung. Die Gewichtsbeschränkung sei angeordnet worden, weil kein „Brückenbuch“ vorhanden war. Jetzt fand Amtsrätin Judith Horn im Aktenkeller des Amtes die Bauunterlagen der 1955 im Rahmen des Programms Nord von der Firma Martin Limbrecht (Deezbüll) errichteten Brücke. Ein Statiker prüfte die Unterlagen, nahm die Brücke in Augenschein und attestierte ihr eine Tragfähigkeit von 30 Tonnen. Jetzt ist die Verkehrsaufsicht beim Kreis angehalten zu reagieren.

Drittens beschloss die Gemeinde die 61. Änderung des Wiedingharder F-Plans und die 4. Änderung des B-Plans Nr. 6 – beide Pläne betreffen die Erweiterung des Gewerbegebiets Hesbüll – als Satzung. Damit gab sie grünes Licht für den weiteren Planungsablauf, in dem jetzt Ausschreibung und dieser die Erschließung folgen. Baureife Flächen in dem drei Hektar großen Planungsgebiet werden Anfang nächsten Jahres zur Verfügung stehen.


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