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Bunt, zauberhaft und stimmungsvoll: Rekordbesuch beim FPS Hausmusikabend

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 30.Nov.2015 | 00:32 Uhr

Rekordbesuch in der Mensa beim Hausmusikabend 2015 der Friedrich-Paulsen-Schule. Rekordbesetzung aber auch auf der Bühne mit weit über 100 Mitwirkenden aus sechs Klassen. Und nach 100 Minuten außergewöhnlichem Programm diese erfreuliche Erkenntnis: die Schüler und Schülerinnen machen wieder mehr Musik.

Die Musikfachschaft des Niebüller Gymnasiums mit Oliver Schultz-Etzold, Ingrid Sievers und Falko Jerominski hatte für diesen Hausmusikabend drei Schwerpunkte gesetzt. Das waren die Soli, Ensembles und Klassen. So erklärt sich auch das große Elterninteresse, das alle Erwartungen übertraf. Unter den Besuchern übrigens auch Eckhard Kruse, der neue Schulleiter, der morgen seinen ersten Arbeitstag in Niebüll haben wird. Den unterhaltsamen Abend moderierten Hauke Carstensen und Leander Albrecht, zwei angehende Abiturienten.

Es wurde bunt, farbig, zauberhaft und stimmungsvoll. Die Auswahl der Musik überspannte Länder und Kontinente. Mal wurden die „drunken Sailors“ auf fernen Meeren besungen, mal erklangen Musical-Melodien, mal Jazz oder Folk aus Afrika und der Karibik, teils gewünscht von den Schülern, teils aus dem Unterricht heraus entstanden, wobei Lehrer und Schüler aufeinander zukamen.

Mit fortschreitendem Programmablauf stellte sich heraus, dass dieser Hausmusikabend keineswegs nur „typisch FPS“ war, sondern weitaus mehr als das, was man über Jahre hinweg gewohnt war. Wie sich die Zeit und ihre Musik änderten, änderten sich auch die Schüler. Ihren Lehrern war das nicht entgangen. Sie ließen sich vom Strom dessen, was zurzeit „in“ ist, mittragen.

Immer wieder sind bei solchen Gelegenheiten Talente zu entdecken. Die Besucher bewiesen an diesem Abend ein Gespür dafür. So währte der Applaus für die zierliche Julia Cao (Klavier) einen Deut länger, als sie den Titel „Do You?“ des Koreaners Yiruma nahezu meisterhaft vorgetragen hatte. Jette Henning und Lena Bodin zauberten eine Musical- und Jazz-Atmosphäre herbei. Band und Orchester rundeten das vielfältige Programm ab.

Den Schlusspunkt des Abends setzte der Mittel- und Oberstufenchor mit einem etwas anderen als sonst gewohnten Christmas-Song, der sich „O du fröhliche 2.0“ nannte und nicht das im Hörfunk sattsam abgedroschene „White Christmas“.

Fazit des Hausmusikabends 2015: In der Mensa herrschte eine unglaublich schöne Stimmung. Ein dankbares Publikum spendete den jungen Akteuren viel anerkennenden Beifall. Die Schüler/innen zeigten nicht nur viel Engagement. Sie gingen „mit roten Wangen“ zur Sache, wuchsen reihenweise über sich hinaus und mussten aber auch erkennen, dass „live“ zu agieren etwas anderes ist, als beim Üben eine gute Figur zu machen. Unterm Strich bleibt auch nach diesem etwas anderen Musikabend zu sagen. Chapeau, du tolle FPS!

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