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Nordfriesland Tageblatt

14. Dezember 2017 | 10:54 Uhr

Bundesweite Aktion gegen Fracking

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2013 | 00:33 Uhr

Der erste bundesweite Anti-Fracking-Tag findet am Sonnabend, 31. August, statt. Unter dem Motto „Keine Stimme für Fracking - No Vote for Fracking“ werden in zahlreichen Regionen in Deutschland Bürgerinitiativen auf die Straße gehen, um sich gegen die Ausbeutung unkonventioneller Erdgasvorkommen mittels Fracking zur Wehr zu setzen.

Auch in Dagebüll wird es Informationsstände und Aktionen am Sonnabend, 31. August, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr vor dem „Tor zu den Inseln“ geben. Um Punkt 12 Uhr werden bundesweit die Fracking-Gegner schweigend mit einer roten Karte oder roten Hand gegen dieses Umweltvergehen ein Zeichen setzen.

Die Bürgerinitiative „Kein Co2-Endlager“ lädt dazu alle Bürger und Bürgerinnen Südtonderns ein. Es werden Unterschriften für die „Korbacher Resolution“ gesammelt, die ein generelles Fracking-Verbotsgesetz fordert.

Wie es in einer Mitteilung der Bürgerinitiative „Kein Co2-Endlager“ heißt, ist der Bereich zwischen Husum und dänischer Grenze und zwischen Flensburg und dem Seedeich Südtonderns unter dem Namen „Rosenkranz Nord“ als Erlaubnisgebiet für die Suche nach Kohlenwasserstoffen (Öl und Gas) genehmigt worden.

Da nicht zu erwarten ist, dass hier Gas oder Öl mit konventionellen Methoden förderbar ist, könne man davon ausgehen, dass es dann mit Fracking gefördert wird. Beim Fracking werden Wasser, Sand und Chemikalien in den Boden gepresst, um das Gestein aufzubrechen. Diese Methode werde in den USA eingesetzt, und in einigen Städten sei das Trinkwasser dort bereits mit Gas verseucht.

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