Bürgermeisterin startet in ihre fünfte Amtszeit

Christine Harksen wurde einstimmig wiedergewählt / Im weiteren Verlauf der Sitzung gab es Informationen über Gemeindeangelegenheiten

shz.de von
04. Juli 2013, 03:59 Uhr

Aventoft | Sie ist seit über zwei Jahrzehnten in der Kommunalpolitik und freut sich auf die nächsten fünf Jahre als Bürgermeisterin: Christine Harksen (55) von der Allgemeinen Unabhängigen Wählergemeinschaft (AUWG) wurde während der konstituierenden Sitzung einstimmig in ihrem Amt, das sie bereits seit 1994 bekleidet, bestätigt. Die Wahl leitete als ältestes Mitglied des neuen Gemeindeparlaments Margot Thomsen (AUWG).

Auch alle übrigen Wahlen fielen einstimmig aus. So ist Ilona Petersen (SSW) künftig erste stellvertretende Bürgermeisterin und Klaus Geiger (AUWG) zweiter stellvertretender Bürgermeister. Den Vorsitz des Haupt- und Finanzausschusses übernimmt Sarah Brodersen (AUWG), Stellvertreter ist Klaus Geiger; den Bau- und Wegeausschuss leitet Gert Krause (AUWG), er wird vertreten von Werner Grünberg (AUWG). Den Vorsitz des Kultur-, Sozial- und Umweltausschusses hat Margot Thomsen inne und wird durch Ilona Petersen vertreten. Vorsitzender des Wahlprüfungsausschusses ist Klaus Geiger, und in den Werksausschuss der gemeinsamen Kläranlage Neukirchen wurde Werner Grünberg gewählt. Dem Kindergartenbeirat Neukirchen gehört künftig Margot Thomsen an. Im Falle ihrer Verhinderung wird sie von Sarah Brodersen vertreten. In einigen Ausschüssen wurden die Gemeindevertreter noch durch zusätzliche bürgerliche Mitglieder ergänzt.

Im Amtsausschuss wird Christine Harksen von Klaus Geiger vertreten. Auch der Gesellschafterversammlung der Breitbandnetz GmbH & Co KG gehört Christine Harksen an und wird im Falle ihrer Verhinderung von Ilona Petersen vertreten.

Den Vorsitz der sechsköpfigen AUWG Fraktion hat Klaus Geiger inne. Außer Christine Harksen hat von den bisherigen sieben Vertretern niemand wieder erneut kandidiert, so dass mit einem Präsent von der Bürgermeisterin verabschiedet wurden: Gerda Christiansen nach 15 Jahren (mit Unterbrechungen), Birgit Christiansen (mit Unterbrechungen) nach 14 Jahren, Uwe Fuhrbach und Frank van Gellekom, jeweils nach fünf Jahren (alle SSW) sowie Jens-Christian Sörensen (15 Jahre), Andrea Henningsen und Oliver Christiansen (jeweils fünf Jahre), alle AUWG, wobei letzterer als bürgerliches Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss weiter mitarbeiten wird.

Im weiteren Verlauf der Sitzung berichtete die Bürgermeisterin, dass das Dorffest einen kleinen Überschuss ergeben hatte und die Renovierungsarbeiten an der Turnhalle eine Woche nach Ferienende abgeschlossen sein sollen.

Durch Überlastung der Firmen wird sich die Umrüstung der Straßenlaternen auf LED bis in den Herbst hinein verzögern. Zur Ausleuchtung sollen zwei Buswartehäuschen an die Straßenbeleuchtung angeschlossen werden, während für die übrigen Häuschen nach wir vor eine aber noch zu teure Solarbeleuchtung vorgesehen ist. Das Rohrleitungsnetz der Oberflächenentwässerung muss demnächst durchgespült werden, so die Bürgermeisterin.

In den vergangenen Monaten ist es im Ortsteil Hungerburg durch den Anlieferverkehr vermehrt zu Schäden an den Straßenlaternen, Bürgersteigen und zuletzt sogar an dem Buswartehäuschen gekommen. Diese sind in den seltensten Fällen von den Verursachern gemeldet worden und gehen bei der Reparatur somit zu Lasten der Steuerzahler. Deshalb billigten die Gemeindevertreter einhellig ein Schreiben an die vier ansässigen Supermarktbetreiber mit der Bitte, bei der Ermittlung der Verursacher mitzuhelfen, da es sich üblicherweise um Versicherungsschäden handelt.

Klaus Geiger schlug vor (aber nicht als Antrag, wie er betonte) das Wahllokal künftig vom Aventofter Feuerwehrhaus in den Grenzkrug nach Rosenkranz zu verlegen. Sven Matthiesen vom Amt Südtondern und auch die Bürgermeisterin Christine Harksen befürchteten, dass die Wahlbeteiligung dann noch niedriger ausfällt, da über zwei Drittel der Wahlberechtigten im Ortsteil Aventoft wohnen. Auch die Wiedereinführung des zweiten Wahllokals im Ortsteil Rosenkranz sahen Christine Harksen und Sven Matthiesen mit Blick auf die Besetzung der Wahlvorstände skeptisch.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen