Feuerwehr-Einsatz : Brennende Heuballen in Ellhöft

Warum 30 Heuballen in Brand gerieten, ist noch unklar.
Warum 30 Heuballen in Brand gerieten, ist noch unklar.

Insgesamt 30 brennende Heuballen hielten 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Süderlügum und Humptrup in der Nacht zu Montag mehr als drei Stunden auf Trab.

shz.de von
09. Juli 2018, 11:37 Uhr

Einen mehr als dreistündigen Einsatz mussten Mitglieder von gleich zwei Feuerwehren am späten Sonntagabend bewältigen: Um 22.51 Uhr wurden die Feuerwehren Süderlügum und Humptrup durch die Leitstelle Nord zu einem Feuer in die Straße Am Wald in Ellhöft alarmiert.

„In der ersten Alarmierung der Leitstelle Nord hieß es, dass vor Ort 70 Heuballen an Angrenzung an einen Wald brennen sollten“, berichtete Amtswehrführer Oliver Jacobsen mit. Tatsächlich seien dann beim Eintreffen der Feuerwehren vor Ort insgesamt 30 Heuballen betroffen gewesen.

„Durch die Feuerwehr Süderlügum wurde sofort ein Löschangriff mit Schaum eingeleitet, und so das Feuer, welches sich an einigen Stellen auch schon durch die Schutzplane gefressen hatte, eingedämmt“, so Jacobsen weiter. Die betroffenen Ballen wurden durch zwei Landwirte mit Treckern auf das angrenzende Feld gefahren, dort verteilt und letztendlich endgültig abgelöscht.

Jacobsen: „Aufgrund der schlechten Wasserversorgung am Heulagerplatz wurde durch die Feuerwehr Humptrup eine Wasserversorgung vom 600 Meter entfernten Hydranten an der Grenzstraße aufgebaut.“

Insgesamt waren laut Jacobsen 30 Einsatzkräfte bis 2 Uhr in der Nacht mit den Löscharbeiten beschäftigt. Zur Schadenshöhe und Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

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