Breitbandausbau nicht ohne Gehwegarbeiten

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26. Juni 2014, 14:14 Uhr

In der jüngsten Stadtvertretersitzung standen viele Punkte zur Klärung an. So war der Breitbandausbau Thema in der Einwohnerfragestunde: „Müssen, wenn das Gewerbegebiet Ost angeschlossen ist und das Baugebiet 57 folgt, für die Trasse in der Straße `Im Kornkoog´ die Gehwege aufgerissen werden?“, wollte ein Bürger wissen. Die Antwort von Bürgermeister Wilfried Bockholt war eindeutig: „Das wird mit Sicherheit ohne Tiefarbeiten nicht abgehen. Wie intensiv, kann ich nicht sagen.“ Natürlich versuche man, bei den Arbeiten möglichst durch das Grün zu graben, „aber im Stadtgebiet geht es auch nur mit Bürgersteige hoch“. Bockholt erinnerte daran, dass die „Hardware“, sprich das Glasfaserkabel und ähnliches, von der Breitbandnetzgesellschaft geliefert, der Provider „KielNET“ (Versatel) ist. „Es gibt keinen Anschlusszwang, es ist ein Angebot, das hoffentlich viele annehmen.“

Stadtvertreter Leif Jochimsen (SPD) hat seinen sofortigen Rücktritt von allen Ämtern erklärt. „Das Nachrückverfahren ist eingeleitet“, so Fraktionsvorsitzender Thoma Uerschels. „Wir bedauern es sehr, verstehen aber auch die persönlichen Beweggründe.“ Jochimsen war auch stellvertretender Bürgervorsteher.

Der gemeinnützige Förderverein Haus KoMeT, er setzt sich für schwerstbehinderte Menschen sowie deren Eltern und Angehörige, gesetzliche Betreuer und professionell interessierte Mitglieder der Region ein, würde gerne frei gewordene Räumlichkeiten in der Drei-Harden-Schule nutzen. Möglichkeiten bestünden, so Wilfried Bockholt, im Anbau an die Turnhalle: zwei Räume mit einer Gesamtfläche von 110 Quadratmetern. Die Stadtvertreter einigten sich darauf, die Verwaltung mit einem Vertragsentwurf mit Wirkung ab 1. August zu beauftragen.

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