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Breitband-Ausbau in Niebüll auf einem guten Weg

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Ausbau des Breitbandnetzes am Schützenring /Baugebiet 41 kommt gut voran. Unerwartet viele Nachzügler, die sich noch haben anschließen wollen, hätte es gegeben, berichtete Bürgermeister Wilfried Bockholt während der Stadtvertretersitzung. Für 2016 ist der östliche Stadtteil (Baugebiet 23/Feuerwehr/Lagedeich) in Planung. Eine Infoveranstaltung werde es im Januar 2016 gegen.

Auch in der Einwohnerfragestunde war die Breitbandversorgung Thema. Die Breitbandnetzgesellschaft plane, das gesamte Stadtgebiet zu erschließen, berichtete Wilfried Bockholt auf Nachfrage. Der Preis von 3500 Euro pro Hausanschluss solle gehalten werden. „Interessant wird es im klassischen Bereich der Mietwohnungen“, so Bockholt. Viele Mieter hätten bereits Verträge mit Kabelunternehmen. Wie es in Langstoft aussehe, könne er derzeit nicht sagen. Langstoft liege im Außenbereich, und das werde man mit den 3500 Euro wohl nicht hinkommen. „Aber das Amt sucht nach einer Lösung.“

Die Stadtvertretung hat die Mittel für den Kunstrasen des TSV Rotweiss Niebüll freigegeben. Dabei handelt es sich um Defizitfinanzierung in Höhe von 500  000 Euro. Verzögert hatte sich die Angelegenheit, weil die Stadt zunächst die Gesamtfinanzierung des 765  000 Euro-Projektes sichergestellt sehen wollte. „Die erforderlichen Zahlen haben wir geliefert bekommen“, erklärte Bettina Fritzsche (CDU). Der Hauptausschuss hatte während seiner jüngsten Sitzung schon eine Freigabe der Mittel befürwortet. Die Gelder werden nun für das Haushaltsjahr 2016 erneut eingestellt. Die Gelder für Planungskosten hatten bereits im laufenden Jahr zur Verfügung gestanden. Bernd Neumann (CDU): „Das Projekt ist ein großer Schritt für den TSV und wird die Attraktivität des Vereins weiter steigern.“

Die Baumaßnahme Hauptstraße Süd befindet sich in der Schlussphase. Die Arbeiten hätten länger als erwartet gedauert, da viele Tiefbaufirmen nicht mehr über eigene Steinsetzer verfügen. Ursprünglich vorgesehen war lediglich die Sanierung der roten Fahrradstreifen, erklärte Wilfried Bockholt. Doch dann seien Finanzmittel frei geworden, die für diese Maßnahme umgelegt wurden. Defekte Bordsteinkanten werden im Zuge der Bauarbeiten ausgetauscht, für eine zusätzliche Sanierung der Bürgersteige habe das Geld nicht mehr gereicht. Sie wird auf einen späteren Zeitpunkt, die Zustimmung der Stadtvertretung vorausgesetzt, verschoben.

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erstellt am 20.Okt.2015 | 13:49 Uhr

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