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Nordfriesland Tageblatt

21. Oktober 2017 | 00:29 Uhr

Breitband „auf gutem Wege“

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Gemeinde Westre will sich mit zwei weiteren Anteilen beteiligen / Feuerwehrbedarfsplan genehmigt / Einführung eines „Kümmerers“ abgelehnt

von
erstellt am 02.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Breitbandanbindung, Feuerwehrbedarfsplan und „Kümmerer“ – das waren die Themen der 3. Sitzung der Gemeindevertretung Westre. Wie Bürgermeister Peter Max Hansen ausführte, habe ihn die Teilnahme an der jüngsten Sitzung der Breitbandnetzgesellschaft zu der Überlegung veranlasst, ob es ratsam sei, die Beteiligung der Gemeinde Westre am Projekt der Breitbandanbindung auszuweiten.

Gunda Pietsch von der Breitbandgesellschaft wies darauf hin, dass über die Finanzierung des Vorhabens noch immer mit den Banken verhandelt werde, man aber „auf gutem Wege“ sei, sie zu einem positiven Ende zu führen. Die Zahl der sich beteiligenden Windkraftgesellschaften wachse ständig an. Mit 37 Gesellschaftern sei man gestartet, inzwischen seien es bereits 118. Eine Gemeinde, die sich nicht beteilige, müsse damit rechnen, erst am Ende der Ausbauphase berücksichtigt zu werden. Auch sei davon auszugehen, dass bei zukünftigen Beteiligungen sichergestellt werde, dass ein Abruf des Darlehnsanteils erst bei tatsächlichem Ausbau des Netzes erfolgen werde. Die letztgenannte Mitteilung bewog die Gemeindevertreter – bei einer Gegenstimme – zu beschließen, sich mit zwei weiteren Anteilen an der Breitbandgesellschaft zu beteiligen.

Zum Thema „Feuerwehrbedarfsplan“ meldete sich Christian Sommer als Gemeindewehrführer des Löschverbandes Bramstedtlund-Ladelund-Westre zu Wort. Er gab einen ausführlichen Überblick über den von den drei beteiligten Ortswehren erstellten, 92 Seiten umfassenden Plan. Dieser solle den Gemeindevertretungen in Bezug auf Anschaffungen und sonstige Vorhaben des Brandschutzes als Entscheidungshilfe dienen. Das Gebiet der Gemeinde Westre weise wegen seines hohen Anteils an Waldgebieten einen hohen Risikofaktor auf. Was die Ausstattung mit Fahrzeugen betreffe, decke die FF Westre 80 von 82 erforderlichen Wertungspunkten ab, was die Sicherheitsbilanz jedoch kaum beeinträchtige. Dringend erforderlich sei aber, zusätzliche Atemschutzgeräteträger auszubilden. Sehr zu wünschen sei, durch geeignete Maßnahmen – wie zum Beispiel Gewährung von Zuschüssen für den Erwerb von dienstlich erforderlichen Führerscheinen – die Zahl der Aktiven anzuheben. Nach kurzer Diskussion stimmte die Gemeindevertretung dem Plan einstimmig zu.

Dagegen lehnten sie eine eigene Beteiligung an dem Projekt „Quartiersmanager“ – bei einer Enthaltung – ab. Wie berichtet, waren die Gemeinden Bramstedtlund, Karlum, Ladelund und Westre als Betätigungsfeld eines Quartiersmanagers („Kümmerers“) vorgeschlagen worden. Die Gemeindevertretung Westre vertrat den Standpunkt, die Aufgaben eines Kümmerers würden durch Krankenkassen, Pflegedienste und Pflegeberater bereits hinreichend abgedeckt.




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