zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

17. Oktober 2017 | 21:30 Uhr

Bosbüll will 2014 kräftig investieren

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 27.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Wichtigster Tagesordnungspunkt während der letzten Bosbüller Gemeinderatssitzung in diesem Jahr war die Beratung des Haushaltsentwurfes für 2014, dem die Vertreter einmütig zustimmten. Der Ergebnisplan weist mit Gesamterträgen in Höhe von 431 400 Euro und Gesamtaufwendungen in Höhe von 427 200 Euro einen Jahresüberschuss in Höhe von 4200 Euro aus. Die Realsteuer-Hebesätze bleiben mit jeweils 280 Prozent für die Grundsteuern A und B sowie 380 Prozent für die Gewerbesteuer unverändert.


Investitionen in Gebäude und Grundstücke


Bürgermeister Ingo Böhm wies darauf hin, dass entgegen der Mitteilung in der Finanzausschusssitzung die Finanzausgleichsrücklage nicht 105 000 Euro, sondern nur noch 25 000 Euro beträgt. 80 000 Euro aus dieser Rücklage wurden im Haushalt 2014 verplant. Die Gemeinde will im kommenden Jahr Investitionen in Höhe von 152 000 Euro tätigen, die aus den Rücklagen bezahlt werden sollen. Eine Kreditaufnahme ist nicht vorgesehen. 80 000 Euro sollen in ein Nebengebäude am Gemeindehaus fließen, ein Schuppen, der sich an dieser Stelle befindet, soll abgerissen werden. 60 000 Euro sind für den Erwerb von Bauland vorgesehen. 2500 Euro sollen in ein Geschwindigkeitsmessgerät investiert werden.

Im kommenden Jahr steigen die Schulkostenbeiträge beziehungsweise die Schulverbandsumlage um 5100 Euro. Die Kindergartenbeiträge verringern sich um 6600 Euro bedingt durch die gesunkene Kinderzahl in Bosbüll. Die Unterhaltungskosten für die örtlichen Schwarzdecken erhöhen sich um 8200 Euro auf 23 000 Euro. Bei den Gewerbesteuereinnahmen werden im nächsten Jahr 210 000 Euro gegenüber 110 000 Euro in diesem Jahr erwartet. Der Anteil an der Einkommenssteuer erhöht sich um 7100 Euro auf 78 800 Euro. Aufgrund der guten Einnahmesituation bekommt Bosbüll keine Schlüsselzuweisungen mehr – 2013 waren es noch 32 600 Euro. Die Umlagen an den Kreis steigen um mehr als das Doppelte auf 125 200, an das Amt um 28 100 auf nunmehr 59 000 Euro und an das Land auf jetzt 31 900 Euro.

Bürgermeister Böhm teilte mit, er habe die Zusage vom Straßenbauamt erhalten, dass die beiden Straßen von Uphusum nach Klixbüll und von Bosbüll nach Niebüll 2014 saniert werden sollen. In punkto Breitbandanschluss stehe Bosbüll auf der Liste der Anschlüsse für das Jahr 2014.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen