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Nordfriesland Tageblatt

23. Oktober 2017 | 13:57 Uhr

Bosbüll ist finanziell gesund

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Gewerbesteuern bescheren der Gemeinde einen Überschuss von 49000 Euro / Repower-Maßnahmen und eine weitere Windmühle stehen an

von
erstellt am 19.Aug.2015 | 12:16 Uhr

Planerische Beschlüsse standen im Fokus der 11. Sitzung der Bosbüller Gemeindevertretung unter dem Vorsitz von Bürgermeister Ingo Böhm. Weil einige Entscheidungen weitreichendes Bürgerinteresse auslösten, war der Besuch der Sitzung mit 40 Einwohnern entsprechend gut – was man bei Sitzungen in ländlichen Gemeinden selten erlebt.

Thema war unter anderem eine zweite Änderung des B-Plans 2 – das Baugebiet Mühlenweg betreffend, die eine verbesserte bauliche Nutzung der Grundstücke ermöglichen soll. Amtlich heißt es, dass die Gebäudegrundflächenzahl von 0,15 auf 0,2 festgesetzt werde. Der Entwurf wird jetzt öffentlich ausgelegt.

Auch das Thema Windkraft beschäftigte die Gemeindevertreter, dabei geht es um eine Repowermaßnahme. Für eine 7. Änderung des B-Plans Nr. 1 wurde ein erneuter Entwurfs- und Auslegungsbeschluss gefasst, der nach zuvor eingegangenen Stellungnahmen Änderungen des Plans (in denen es um Höhenbegrenzungen geht) notwendig macht. Im Rahmen einer 3. Änderung des F-Plans und des B-Plans 6 geht es um die Errichtung einer weiteren Mühle im Anschluss an den bestehenden Windpark. Hierzu wurde der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss gefasst.

Auf Antrag einer örtlichen Hundeschule stimmte die Gemeindevertretung der Anlegung eines 4000 Quadratmeter großen Feuchtbiotops zu. Der Erdaushub soll für einen Schallschutzwall verwendet und im südlichen Bereich eine Kindersicherung errichtet werden.

Die Gemeinde Bosbüll ist finanziell gesund. Das ergab der Jahresabschluss des Haushalts 2014, der dank Mehrerträgen aus der Gewerbesteuer einen Überschuss von 49  000 Euro ergab. Mit sieben zu zwei Stimmen votierte die Gemeindevertretung für einen Neubau der Südtondernhalle Niebüll, der bekanntlich einer Sanierung vorgezogen werden soll. Bürgermeister Böhm erinnerte daran, dass der Neubau 900  000 Euro mehr kosten soll, daran wäre die Gemeinde Bosbüll nach heutigem Stand mit 1606 Euro jährlich beteiligt. Dieser Betrag würde sich allerdings jährlich der Finanzkraft der Gemeinde anpassen – aber die Bereitschaft zur Zahlung für 30 Jahre gelten.


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