VR Bank in Niebüll : Bombendrohung: Anruf kam aus „englischer Telefonzelle“

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Aus dieser „englischen Telefonzelle“ setzte der Unbekannte seine Drohanrufe ab.

Wer ist für die Bombendrohung in Niebüll verantwortlich? Die Polizei hofft auf Hinweise von Zeugen.

shz.de von
31. Oktober 2016, 05:45 Uhr

Niebüll | Nach der Bombendrohung gegen die VR Bank in ganz Nordfriesland verfolgt die Polizei eine heiße Spur. Die zwei Drohanrufe um 12.42 Uhr und 13.07 Uhr konnten zurückverfolgt werden. Sie erfolgten aus der „englischen Telefonzelle“ am Rathausplatz 2 in Niebüll. Die Polizei hofft nun auf Zeugenhinweise. Wer in dem Zeitraum verdächtige Beobachtungen an der Telefonzelle oder im Bereich des Rathausplatzes gemacht hat, soll sich beim Niebüller Revier unter der Rufnummer 04661/40110 melden.

Am 21. Oktober hatte der unbekannte Anrufer nur „16 Uhr Bombe“ gerufen. Daraufhin wurden 13 Filialen der VR Bank in ganz Niebüll evakuiert, gefunden wurde allerdings nichts.

„Nachdem wir einen gerichtlichen Beschluss erlangt hatten, konnten wir an den Telefonanbieter – in diesem Fall die Telekom – herantreten“, teilt eine Sprecherin der Polizeidirektion mit. Danach konnten die beiden Gespräche von der VR-Bank aus zurückverfolgt werden. Warum gab es zwei Anrufe? „Der oder die Täter scheinen sich ziemlich sicher gefühlt zu haben. In dem Moment ist es ja auch nicht auffällig, wenn jemand in eine Telefonzelle geht und telefoniert“, sagt die Sprecherin.  Die Tatsache, dass die  Gesuchten zwei Mal angerufen haben, könnte die Chance erhöhen, dass es für diese Anrufe Zeugen gibt.

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