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Blumen vom Bürgermeister für ehrenamtlichen Einsatz

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

„Was immer du tun kannst oder wovon du träumst – fange es an“: Mit diesen Worten eröffnete die Vorsitzende des Landfrauenvereins Achtrup, Anne Ingwersen, die Jahresversammlung im Landgasthof „Achtruper Stuben“. Von einem überaus aktiven Vereinsleben zeugten zahlreiche Termine des vergangenen Jahres: So hatte sich der LFV Achtrup an der vom Ortskulturring Achtrup veranlassten Koordinierung der Veranstaltungstermine aller örtlichen Vereine, Verbände und Institutionen aktiv beteiligt. Zur Sprache kamen ferner eine Fahrt per Kleinbahn nach Dagebüll, je ein Tagesausflug zur Landesgartenschau in Eutin, nach Flensburg in die Brauerei und nach Angeln. Beim Citti-Markt in Flensburg hatte man einen „Markt der Lebensfreude“ miterlebt. An einem künstlerischen Nachmittag war „Kreatives aus Beton“ angesagt gewesen. Ein andermal wurde die Lecker Seniorenanlage „Ruhwinkel“ in Augenschein genommen. Ein Weihnachtsmarkt auf Gut Stockseehof und eine von Achtruper Schulkindern und der Langenhorner Trachtengruppe „Läitje Doonsereihre“ gestaltete Weihnachtsfeier im Lokal „Achtruper Stuben“ hatte das Jahresprogramm 2016 stimmungsvoll abgerundet.

Die Wahlen ergaben, dass die bisherige Beisitzerin Christa Petersen für weitere drei Jahre in ihrem Amt bestätigt und Maren Jensen zur neuen Kassenprüferin gewählt wurde. Als neues Vereinsmitglied hieß die Vorsitzende Christa Coordts aus Weesby willkommen. Der Verein hat aktuell 85 Mitglieder.

Bürgermeister Uwe Matthiesen dankte dem Vorstand und allen Helferinnen für ihre ehrenamtlich geleistete Arbeit, bevor er letzteren je ein Blumenpräsent überreichte. Danach leitete eine gemeinsame Kaffeetafel über zu einem Vortrag von Friedlinde Grabert, der Leiterin der in Ladelund ansässigen DRK-Sozialstation Karrharde/Leck-Süderlügum/Neukirchen. Die Referentin sprach über die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs in der Pflegeversicherung, der seit dem 1. Januar 2017 von einer moderneren „Begutachtungsphilosophie“ ausgehe und zur Folge habe, dass die bisherigen „Pflegestufen“ durch „Pflegegrade“ ersetzt worden seien. Ziel sei es, die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz, geistigen oder psychischen Einschränkungen ebenso zu berücksichtigen wie die von Menschen mit körperlichen Einschränkungen. „Maßstab solle nicht mehr der Hilfebedarf in Minuten, sondern der Grad der Selbständigkeit eines Menschen sein“, so sagte die Vortragende. Was die Änderung der Leistungen anbetrifft, händigte Friedlinde Grabert ihren Zuhörerinnen je eine nach Pflegestufe, Pflegegrad, Pflegegeld und Sachleistungen geordnete Tabelle aus. Mit einer lebhaften Aussprache über die neue Regelung endete der an Informationen reiche Nachmittag.



Neukirchen, bei ihrem Vortrag.
2) (v.l.) Christa Petersen und Maren Jensen (Gewählte).
3)
4) 1. Vorsitzende (Anne Ingwersen) bei ihrem Jahresrückblick.

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erstellt am 12.Feb.2017 | 18:35 Uhr

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